Die Fachgruppe “Behavioral Economic Engineering & Responsible Management” war am 20. und 21. November mit einem Fachbeitrag am Robotic Summit beteiligt, der in Paderborn am Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) stattfand.
Zum Abschluss des Programms hielten Prof. René Fahr und Felix Schröder den Vortrag „Smart Machines – Dumb Outcomes: Warum der Mensch der Schlüssel bleibt“. Darin thematisierten sie die Grenzen rein technikzentrierter Automatisierungsansätze und zeigten auf, warum der Erfolg intelligenter Systeme maßgeblich von menschlichem Verhalten, organisationalen Kontexten und geeigneter Governance abhängt.
Besondere Relevanz erhielt der Beitrag vor dem Hintergrund medizinischer Innovationen, bei denen technologische Entwicklungen stets mit dem Anspruch verbunden sind, Heilung, Linderung oder verbesserte Versorgung zu ermöglichen. Gerade in diesem sensiblen Anwendungsfeld verdeutlichte der Vortrag, dass technologische Leistungsfähigkeit allein nicht ausreicht, sondern erst im Zusammenspiel mit menschlichem Urteilsvermögen, Verantwortung und Akzeptanz wirksame und verantwortungsvolle Ergebnisse entstehen.
Der Beitrag knüpfte damit an den Forschungsschwerpunkt der Fachgruppe an der Schnittstelle von Mensch und Technologie an und unterstrich die Bedeutung einer sozio-technischen, ganzheitlichen Perspektive bei der Entwicklung und Implementierung intelligenter Maschinen.
Mit dem Abschlussvortrag setzte die Fachgruppe einen bewussten Akzent auf die Rolle des Menschen als zentralen Erfolgsfaktor moderner Automatisierungs- und Robotiklösungen.