Die sechs Teilprojekte des DFG-Schwerpunktprogramms 2443 „Hybride Entscheidungsunterstützung in der Produktentstehung“ haben bei der Schnittstellen-Challenge in Paderborn konkrete Ansätze für ihre weitere projektübergreifende Zusammenarbeit erarbeitet. Die identifizierten Schnittstellen ermöglichen es, Daten, Modelle und Methoden projektübergreifend zu nutzen und miteinander zu verknüpfen. Damit schaffen sie die Grundlage, die unterschiedlichen Forschungsansätze der Einzelprojekte zusammenzuführen und das übergeordnete Ziel des SPP 2443 gemeinsam voranzutreiben
Die identifizierten Schnittstellen schaffen projektübergreifende Synergien, indem die Einzelprojekte ihre jeweiligen Kompetenzen und Ressourcen verbinden und damit neue Potenziale für das Gesamt-SPP erschließen. EasyMLS von Prof. Bernd Kuhlenkötter und Prof. Detlef Gerhard sowie DeCap von Prof. Iris Gräßler, Leiterin unserer Fachgruppe “Produktentstehung” und Prof. Matthias Schmidt stellen sich gegenseitig Ressourcen zur Validierung ihrer Ansätze bereit, wie beispielsweise die Erhebung von Fähigkeitsdaten in der Demontage anhand des Elektrolyseurs als Fallbeispiel. DeCap arbeitet zudem gemeinsam mit HUMAN DECISION von Prof. Robert Schmitt und Prof. Sören Auer an einer übergreifenden Ontologie für das SPP 2443. EasyMLS und XDP-Opt von Prof. Ralph Bergmann arbeiten bei der Ähnlichkeitsbestimmung mittels Case-Based Reasoning zusammen. Der CAD-Transformer von HYDRA von Prof. Alexander Hasse und Prof. Fred Hamker wird in die Lösungsarchitektur von INSPIRE von Prof. Gisela Lanza und Prof. Rainer Stark integriert. INSPIRE und XDP-Opt tauschen sich zudem zur Entwicklung eines Bewertungsmodells für die Fertigbarkeit von Bauteilen aus.
Die Schnittstellen-Challenge bildet damit den Ausgangspunkt für die weitere Ausarbeitung dieser projektübergreifenden Ansätze.
Weitere Informationen zu dem Schwerpunktprogramm gibt es hier.