Unsere Forscher*innen sind einzigartig. Hier stellen sie sich vor und zeigen ihre ganz persönliche Seite, hinter der wissenschaftlichen Arbeit.
Marcel Ebel:
"Seit Juli 2023 bin ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fachgruppe Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut tätig. Ursprünglich stamme ich aus Ense, einer kleinen Gemeinde am nördlichen Rand des Sauerlands, und lebe mittlerweile in Soest. Mein Weg an den Lehrstuhl von Frau Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler führte über meine Bachelorarbeit, in deren Anschluss ich das Team bereits als wissenschaftliche Hilfskraft unterstützt habe.
An der Universität Paderborn habe ich mein Bachelor- und Masterstudium im Wirtschaftsingenieurwesens Maschinenbau abgeschlossen. Die Leidenschaft für den Maschinenbau wurde mir bereits durch das elterliche Unternehmen in die Wiege gelegt – dort kam ich früh mit technischen Fragestellungen in Berührung. Durch das Studiums hat sich dieses Interesse weiter vertieft, sodass ich nun als Wissenschaftler komplexe Themengebiete intensiver erforschen möchte.
Besonders faszinieren mich interdisziplinäre Entwicklungsprojekte, bei denen unterschiedliche technische Disziplinen zu einem funktionierenden Gesamtsystem zusammengeführt werden müssen. In meiner Forschung am Heinz Nixdorf Institut konzentriere ich mich auf die frühzeitige Eigenschaftsabsicherung in der Entwicklung komplexer technischer Systeme durch Model-Based Systems Engineering.
Neben meiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagiere ich mich ehrenamtlich in mehreren Vereinen meiner Heimatregion. So bin ich Mitglied im Vorstand des örtlichen Schützenvereins und unterstütze als Teil der sportlichen Leitung die Kaderplanung der Herren-Fußballmannschaft, für die ich zuvor selbst aktiv gespielt habe. Der Sport spielt für mich auch weiterhin eine zentrale Rolle und bildet einen wichtigen Ausgleich zum Berufsalltag. Ich betreibe regelmäßig Kraftsport, laufe und nehme seit zwei Jahren an Hyrox-Wettkämpfen teil – einer Sportart, die Kraft und Ausdauer gleichermaßen fordert. Mich begeistert besonders, dabei immer wieder an meine eigenen Grenzen zu gehen und über mich hinauszuwachsen. Auch in meiner Freizeit bin ich gerne aktiv unterwegs. Auf Reisen zieht es mich häufig ans Wasser – insbesondere Segel- und Tauchurlaube sind für mich ein idealer Weg, neue Perspektiven zu gewinnen und Energie für meine Arbeit im Institut zu schöpfen."