Wissenschaftler*innen unseres Instituts haben im Forschungsprojekt „GenAI4PC“ generative KI verständlich, erlebbar und wissenschaftlich untersuchbar gemacht. Die Forschung konzentrierte sich dabei auf das Zusammenspiel von Mensch und Technologie.
Expert*innen aus unseren Fachgruppen „Advanced Systems Engineering“, „Behavioral Economic Engineering and Responsible Management“ sowie „Regelungstechnik und Mechatronik“ haben dafür zwei voll funktionsfähige KI-Demonstratoren entwickelt. Eins der Systeme zeigt, wie generative KI Lern- und Verständnisprozesse unterstützen kann. Ein zweites System ermöglicht es Anwender*innen, mittels natürlichsprachlicher Eingabe selbst Computerspiele zu erstellen und direkt zu testen. Dieser sogenannte „GenAI Game Creator“ ist im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum für die Öffentlichkeit zugänglich.
Zentraler Bestandteil der Projektarbeit war das „Creativity Assessment“. Das Team untersuchte mithilfe des selbst entwickelten Forschungsdesigns, welchen Einfluss generative KI auf menschliche Kreativität hat. Mehrere hundert Personen aus Schulen, Hochschulen und der allgemeinen Bevölkerung nahmen an den Studien teil. Neben der reinen Forschung entwickelten die Verantwortlichen ein didaktisches KI-Konzept mit interaktiven Lern- und Reflexionselementen, das an mehreren Paderborner Grundschulen im Unterricht erprobt wurde. Parallel dazu organisierten die Wissenschaftler*innen Workshops, Vorträge und sogenannte „GenAI-Xperience-Days“, die grundlegende KI-Kompetenzen vermittelten.
Die Ergebnisse zeigen, unter welchen Bedingungen – wie etwa vorhandene Vorkenntnisse oder eine klare Problembeschreibung – generative KI kreative Prozesse sinnvoll fördern kann und bilden die Grundlage für weiterführende Forschung.
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