Wiedergewinnung und Reengineering komponenten-basierter Software-Architekturen

Software aus dem Umfeld betrieblicher Informationssysteme ist heutzutage sehr umfangreich, was ihre Wartung und Erweiterung erschwert. Um diese hohe Komplexität handhabbar zu machen, werden komponenten-basierte Software-Architekturen eingesetzt, die ein großes System in eine Vielzahl logische Komponenten unterteilen. Die hohe Lebensdauer solcher Systeme führt allerdings dazu, dass diese Software-Architektur mit der Zeit durch versehentlich eingeführte Schwachstellen verfälscht wird und erodiert.

Dieses Dissertationsprojekt verwendet unterschiedliche Techniken, um Software-Architekturen aus Quellcode wiederzugewinnen, Schwachstellen in diesen Architekturen aufzudecken und den Entwickler bei der Entfernung der Schwachstellen zu unterstützen. Die bereitgestellten Analyseverfahren können dabei Hinweise geben, wo es sich lohnt, im System nach Schwachstellen zu suchen, welche der gefundenen Schwachstellen starken Einfluss auf die Architektur haben und wie die Architektur durch die Entfernung der Schwachstellen beeinflusst wird.

Die entwickelten Konzepte werden in dem Werkzeug Archimetrix umgesetzt.

Ansprechpartner: Markus von Detten