Skalierbarkeits-Engineering für Cloud Computing Applikationen

Cloud Computing stellt für Softwareunternehmen einen vielversprechenden Ansatz dar, um Kosten zu sparen. In der Vergangenheit entstanden Kosten durch den Unterhalt von Rechenanlagen. Heutzutage ermöglicht Cloud Computing den Unternehmen, nur tatsächlich verwendete Rechen-Ressourcen zu mieten und zu zahlen. Um die hierfür nötigen Kosten zu minimieren, wollen Software Unternehmen daher ihre Software so entwerfen, dass so wenig gemietete Ressourcen wie möglich genutzt werden. Die entscheidende Eigenschaft, die diese Minimierung ermöglicht, ist Skalierbarkeit, d.h. die Fähigkeit des Systems, zusätzliche Ressourcen nutzen zu können.

Entwurf und Analyse von skalierbaren Systemen sind sowohl nützlich als auch herausfordernd. Daher untersucht dieses Dissertationsprojekt Entwurfs- und Analyse-Methoden für Software-Architekten, die diese Engineering-Prozesse unterstützen sollen. Das Dissertationsprojekt prüft den Einsatz und die Erweiterung des Palladio Komponentenmodells, um modell-getriebene Skalierbarkeits-Analysen durchzuführen. Ferner identifiziert und evaluiert das Projekt bewährte Verfahren, die zu einer besseren Skalierbarkeit führen sollen.

Die Ergebnisse der Dissertation fließen in das EU FP7 Projekt "CloudScale" ein.

Kontakt: Sebastian Lehrig