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Innovationsplattform für präventiven Produktschutz

Die deutsche Investitionsgüterindustrie differenziert sich im internationalen Wettbewerb durch ihre hohe Produktqualität und Innovationskraft. Produktpiraterie bedroht beide Faktoren, denn Maschinen sind die am häufigsten gefälschten Produkte. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat es sich zum Ziel gemacht, dieser Bedrohung durch die Entwicklung und Erprobung technischer Schutzmaßnahmen zu begegnen. Anfang 2008 startete das BMBF deshalb die Forschungsoffensive „Innovationen gegen Produktpiraterie“. Die zehn Verbundprojekte dieser Forschungsoffensive dämmen die Gefahr der Produktpiraterie mit innovativen, technischen Schutzmaßnahmen ein. Als Ergänzung der Verbundprojekte wurde das Querschnitts-projekt „ConImit – Contra Imitatio“ gestartet. Ziel von ConImit ist es, die Stoßkraft und Breitenwirkung der Projekte zu erhöhen und die Anwendung der Maßnahmen gegen Produktpiraterie in der betrachteten Industrie zu fördern.

Informieren über Produktschutz

Mithilfe der Onlineplattform www.conimit.de wird die breite Öffentlichkeit für das Thema Produktpiraterie sensibilisiert und über Schutzmöglichkeiten informiert. Registrierte Nutzer werden in regemäßigen Newslettern über die aktuellen Entwicklungen zum Thema Produktschutz bei den Verbundprojekten und über anstehende Veranstaltungen informiert. Ein Schutzmaßnahmenkatalog, der derzeit rund 80 Einzelmaßnahmen enthält, bietet eine kompakte Darstellung von Möglichkeiten für Unternehmen, sich präventiv vor Produktpiraterie zu schützen. Jede Maßnahme wird kurz beschrieben und es werden Hinweise zu ihrer Anwendung dargestellt. Die Registrierung ist kostenlos.

Ermitteln des Handlungsbedarfs

Die von den Projektpartnern Technische Universität München und Heinz Nixdorf Institut entwickelte Bedarfsanalyse unterstützt Unternehmen bei der Identifizierung des vorliegenden Bedrohungspotentials und der Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen zu deren Abwehr. Ein zentrales Element ist hierbei die Kombination von existierenden und innovativen Schutzmaßnahmen zu firmenspezifischen Schutzkonzeptionen. Hierzu wurde eine Methodik entwickelt, mit der sich der individuelle Handlungsbedarf eines Unternehmens ermitteln, konkrete Handlungsoptionen ableiten, sowie eine Konzeption zur Umsetzung erstellen lässt. Die Bedarfsanalyse wurde bereits in sechs deutschen Unternehmen der Größenordnung von 100 bis 2500 Mitarbeitern erfolgreich durchgeführt.

Vermitteln von Kontakten

Eine von ConImit entwickelte Expertendatenbank bietet betroffenen und bedrohten Unternehmen kompetente Ansprechpartner, die dabei helfen, der Produktpiraterie mit unternehmensspezifischen Schutzkonzeptionen wirkungsvoll zu begegnen. Dadurch wird die Internetplattform ConImit zu einer zentralen Anlaufstelle für Unternehmen, die Unterstützung im Kampf gegen Produktpiraterie suchen.

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