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Zwei Studierenden-Teams haben sich dieser Herausforderung gestellt und in einer Woche innovative und praktikable Lösungen entwickelt. In einer Abschlusspräsentation präsentierten die Studierenden ihre Lösungen und machten diese Herrn Dr. Dattner, Innovationsmanager BST eltromat, schmackhaft.

Am Ende der Präsentationen zogen Herr Dr. Dattner als Auftraggeber, sowie Frau Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler ein positives Resümee. Die erstellten Konzepte werden in den kommenden Wochen bei BST eltromat auf ihre Umsetzung hin überprüft.

Weitere Informationen zum IEM Projektseminar finden Sie hier. Falls Sie Interesse an der Teilnahme als Studierender oder als beauftragendes Unternehmen haben, kontaktieren Sie Patrick Taplick oder Henrik Thiele.


„ANYWHERE“- Arbeitstreffen in Grenoble

 Am 24. Januar 2018 trafen sich die Partner des EU- Forschungsprojektes ANYWHERE an der Universität in Grenoble, um projektrelevante Ergebnisse zu präsentieren und miteinander zu teilen. Kernthema des Treffens in der Stadt im Südosten Frankreichs war das Arbeitspaket 5 „Innovation zur Steigerung des Selbstschutzes von Bevölkerung und Unternehmen“. Für die Fachgruppe Produktentstehung ist Philipp Scholle in ANYWHERE involviert, der seine Expertise im Bereich Szenario-Technik einbringt und anhand der praktischen Anwendung validiert.

Kernthema des Treffens in Grenoble waren die Case Studies, die im Kontext des Katastrophenschutzes untersucht werden. Des Weiteren wurde eine Roadmap für das Jahr 2018 erstellt. Im Projekt ANYWHERE wird ein integriertes System zur Verbesserung der Sicherheit in wetterbedingten Katastrophenlagen entwickelt. In der Vorbereitung und Reaktion auf Gefahren sollen Menschen und Organisationen – unter anderem im Sinne von Business Continuity – in die Lage versetzt werden, mögliche Auswirkungen vorherzusehen und zu minimieren. In ANYWHERE sind 32 Partner aus ganz Europa involviert. Das Volumen beträgt rund 14 Mio. Euro.



Chili@HNI-PE: Produktentstehung lädt Studierende zum Kennenlernen ein

Die Fachgruppe Produktentstehung lädt am 30.01.2018 ab 17 Uhr Studierende technischer Fachrichtungen zum Kennenlernen ins Foyer des Heinz Nixdorf Instituts ein. Neben fachlichem Austausch sollen auch das Kennenlernen der Mitarbeiter und individueller Perspektiven im und nach dem Studium nicht zu kurz kommen. In lockerer Atmosphäre werden die Gäste zu Kaltgetränken und feurigem Chili eingeladen.


Fokussiert Ziele setzen

Fernab vom Tagesgeschäft haben sich die Wissenschaftler der Fachgruppe Produktentstehung im selbstbewirtschafteten Turfhoeke im niederländischen Gorredijk vom 14. bis zum 19. Januar 2018 für die Zukunft strategisch ausgerichtet. Ausgehend von einer Selbstbewertung der Mission Statements wurde das Forschungsprofil geschärft und festgelegt, wie die Grundlagenforschung gestärkt und weiter ausgebaut werden wird. Philipp Scholle übernimmt in diesem Kontext die Position des zweiten Oberingenieurs und wird die Geschicke in den Bereichen Innovations- und Entwicklungsmanagement leiten. In enger Verflechtung mit diesen wissenschaftlichen Themen wurden e-Learning Ansätze in die universitäre Lehre integriert.


Um den Geist für die systematische strukturierte Ingenieurstätigkeit frei zu machen, wurden innovative Kreativitäts- und Innovationsmethoden, wie zum Beispiel Open Space, agile Ansätze, Mandala, inspirierende Sandgemälde und LUCULLUS-Do it yourself, angewendet.

So kehrt das Team um Frau Prof. Gräßler motiviert und mit frischen Ideen in das Tagesgeschäft zurück.


Sitzung des VDI Fachausschusses 4.10

Am 22.09.2017 fand die Fachausschusssitzung des VDI/VDE-GMA FA 4.10 „Interdisziplinäre Produktentstehung“ in Harsewinkel statt. Auf Einladung der Firma CLAAS KGaA konnten die Mitglieder des Fachausschusses einen Blick in die Produktausstellung und in die Produktion am Standort Harsewinkel werfen. CLAAS beteiligt sich aktiv am Fachausschuss und damit an der Neuauflage der VDI Richtlinie 2206 „Entwicklungsmethodik für mechatronische Systeme“.


Best Paper Award für Forscher der Fachgruppe „Produktentstehung“

Für den Beitrag auf der „1st International Science Fiction Prototyping Conference“ erhielten Prof. Gräßler, Patrick Taplick und Dr.-Ing. Jens Pottebaum von der Fachgruppe „Produktentstehung“ des Heinz Nixdorf Instituts, den Best Paper Award. Die Konferenz fand vom 10. bis 12. April 2017 in Brügge statt.

Die Konferenz beschäftigt sich mit technologischen Trends und futuristischen Anwendungen. In diesem Kontext lag in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf dem Einsatz von Virtual und Augmented Reality-Technologie. Weiterhin waren Themen wie Drohneneinsätze für humanitäre Zwecke und die Nutzung von 3D-Scan Technologie in der industriellen Praxis auf der Konferenz präsent. Sie wurde zum ersten Mal von der Gesellschaft „EUROSIS - The European Multidisciplinary Society for Modelling and Simulation Technology“ ausgerichtet.

Der ausgezeichnete Beitrag trägt die Überschrift „Enhancing Innovation Processes by Disruptive Technologies“. „Wir versuchen, Innovationsprozesse durch Anwendungen der virtuellen Realität zu unterstützen. Im virtuellen Raum haben wir zum Beispiel neue Möglichkeiten, Impulse für kreatives Denken zu setzen.“, erläutert Patrick Taplick die grundlegende Idee.


VDI Mechatronik 2019

Deutschlands größte Fachkonferenz zur Mechatronik findet an der Universität Paderborn statt

Am 27. und 28. März 2019 findet die größte Mechatronik Fachkonferenz des deutschsprachigen Raums im Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn statt. Wie nun bekanntgegeben wurde, richtet Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler, Leiterin der Fachgruppe „Produktentstehung“, die VDI-Tagung (Verein Deutscher Ingenieure) in Zusammenarbeit mit Kollegen der RWTH Aachen, TU Dortmund und TU Dresden aus und holt die Konferenz damit zum ersten Mal nach Paderborn.

Mechatronik beschäftigt sich interdisziplinär mit dem Zusammenwirken von Mechanik, Elektrik/Elektronik und Informationstechnik. Auf der Mechatronik Tagung, die seit 2001 alle zwei Jahre ausgerichtet wird, werden neueste Forschungsergebnisse vorgestellt und diskutiert. „Die Tagung bietet eine hervorragende Plattform für den Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft“, sagt Gräßler und ergänzt: „Paderborn hat neben anderen Universitäten wesentlich zu den Ursprüngen der Mechatronik beigetragen. Rund um die Uni haben sich außerdem etliche Unternehmen angesiedelt, die die Mechatronik vorangetrieben haben“. Paderborn stünde deshalb heute für die besonders enge Verzahnung von Industrie und Forschung im Bereich Mechatronik, so die Professorin. Davon habe auch die Entwicklung der Universität profitiert.

Als Leiterin der Fachgruppe „Produktentstehung“ am Heinz Nixdorf Institut in Paderborn bringt Gräßler u. a. als Vorsitzende des VDI Fachausschusses 4.10 „Interdisziplinäre Produktentstehung“ ihre Erkenntnisse in die Diskussion ein. Hier werden die Veränderungen hin zu einer intelligenten, vernetzten Vorgehensweise in der Produktentstehung vorangetrieben, die u. a. in die Überarbeitung der VDI-Richtlinie 2206 „Entwicklungsmethodik für mechatronische Systeme“ einfließen werden.

Hier gelangen Sie zur Homepage der VDI Mechatronik.