Aktuelles

Das HNI-PE Team wächst weiter: Benedikt Grewe als neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter gestartet

Mit dem neuen Mitarbeiter Herrn Benedikt Grewe wächst der Lehrstuhl für Produktentstehung weiter. Seit dem 3. Mai 2021 verstärkt er den Bereich Strategische Planung und Innovationsmanagement unter Leitung von Herrn Henrik Thiele. Im Rahmen seiner Promotion wird Herr Grewe insbesondere in der Szenario-Technik forschen, mit welcher er sich zuvor schon in seiner WHK-Tätigkeit am Lehrstuhl beschäftigt hat. Wir wünschen einen guten Start und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!


Requirement Mining für die Entwicklung mechatronischer Produkte auf der Digital-Fachtagung Mechatronik 2021

Sind automatisierte Requirement Mining-Ansätze in der Produktgenerationenentwicklung mechatronischer Produkte im B2C-Markt anwendbar? Vielversprechende Forschungsergebnisse präsentierte Daniel Preuß auf der Digital-Fachtagung Mechatronik 2021. Requirement Mining bezeichnet die Anwendung von Data-Mining-Techniken für Requirements Engineering-Aufgaben. Für die Ermittlung von Anforderungen für neue Produktgenerationen werden Benutzerrezensionen von Plattformen wie Amazon durch die Anwendung von KI-Algorithmen effizient analysiert.


Auf ein Wort…Podcast zum Thema „Cobots“

Was sind Cobots? Wie setzt man sie ein? Was können Sie? Was unterscheidet sie von „normalen“ Robotern? Dr.-Ing. Jens Pottebaum beantwortet in einem kurzen Podcast die Fragen von Markus Kamann, Geschäftsführer der ZEUS GmbH, der Bildungsarchitekten von gpdm und des BANG StarterCenter. Im Smart Automation Lab des Lehrstuhls stellt ein „Baxter“ seine Tatkraft als Cobot in die Dienste der Forschung. Für Unternehmen, aber auch in Haushalten und im Gesundheitsbereich finden Cobots zunehmend Anwendung. Der Lehrstuhl für Produktentstehung kooperiert mit der ZEUS GmbH in der Schnittstelle von akademischer und beruflicher Bildung.

https://open.spotify.com/episode/6ImPgWUXpkuKZvers7D7z5?si=hV1LRCppRVioHUfodLWang


Mensch-Roboter-Kollaboration in Rettungs- und Brandszenarien auf der 7. IFToMM D-A-CH Konferenz 2021

„Wie kann ein Roboter in Rettungs- und Brandszenarien die Feuerwehr unterstützen?“ Mit dieser Fragestellung befasst sich der Lehrstuhl für Produktentstehung in Kooperation mit dem Institut für Getriebetechnik, Maschinendynamik und Robotik (Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Burkhard Corves) der RWTH Aachen. Auf der 7. IFToMM D-A-CH Konferenz wurde hierzu ein neuartiger reaktiver Modellierungsansatz für die Mensch-Roboter-Kollaboration präsentiert und diskutiert.  


Kick-Off des BMBF-Projekts ImPaKT

Der Lehrstuhl für Produktentstehung startet gemeinsam mit zehn weiteren Konsortialpartnern in das vom BMBF geförderte Projekt ImPaKT, mit einem Projektvolumen von 4 Mio. Euro. Am 11.02.2021 fand das digitale Kick-off Event des dreijährigen Projekts statt. Innerhalb des Projekts werden Lösungen entwickelt, um die Herausforderungen des Engineering Change Managements in der industriellen Praxis zu lösen.

Nähere Informationen zum Projekt und den beteiligten Partnern finden Sie hier.


Dr.-Ing. Jens Pottebaum zum Akademischen Oberrat befördert

Das Team des Lehrstuhls für Produktentstehung freut sich mit seinem Oberingenieur über die Beförderung zum Akademischen Oberrat und gratuliert sehr herzlich. Jens Pottebaum ist seit 2015 am Lehrstuhl tätig, nachdem er zuvor am C.I.K. angestellt war und dort promoviert hatte.

Professorin Iris Gräßler in den Fachausschuss für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der ASIIN aufgenommen

Die Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik (ASIIN e. V.) hat Frau Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler vom Lehrstuhl für Produktentstehung des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn in seinen Fachausschuss 01 aufgenommen, der als einer der insgesamt 14 Fachausschüsse der Agentur für den Bereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik verantwortlich zeichnet. Eine große Auszeichnung, akkreditiert die ASIIN in 43 Ländern weltweit doch mehr als 5.000 Studiengänge. Die Aufnahme erfolgte im Rahmen der Sitzung der Akkreditierungskommission am 03.12.2020.


Starke Vorstellung auf der DESIGN'2020

Mit gleich fünf Beiträgen trug der Lehrstuhl für Produktentstehung wieder maßgeblich zum Erfolg der DESIGN-Konferenz 2020 bei. In kurzen Video-Präsentationen wurden die Beiträge in Online-Sessions vorgestellt, anschließend entwickelten sich auch im virtuellen Konferenzraum spannende Fachgespräche. Henrik Thiele präsentierte Ergebnisse im Bereich der Szenario-Technik und agiler Entwicklung, Dr.-Ing. Jens Pottebaum stellte einen neuen Ansatz für "Immersive Abstraktion" zur Diskussion.

Gräßler, Iris; Thiele, Henrik; Scholle, Philipp: Assessing the future: Methods and criteria.

DOI: https://doi.org/10.1017/dsd.2020.278

Oleff, Christian: A Methodical Approach To Integrated Product Development In Total Hip Arthroplasty

DOI: https://doi.org/10.1017/dsd.2020.271

Thiele, Henrik: A Scrum Agile Integrated Development Framework

DOI: https://doi.org/10.1017/dsd.2020.9

Gräßler, Iris; Pottebaum, Jens: Immersive Abstraction: A New Morphology Of Intiutive Interaction With System Models

DOI: https://doi.org/10.1017/dsd.2020.158

Gräßler, Iris; Scholle, Philipp; Thiele, Henrik: Improving scenario-technique by a semi-automatized consistency assessment based on pattern recognition by artificial neural networks

DOI: https://doi.org/10.1017/dsd.2020.279


Security-Oriented Fault-Tolerance auf der PCC'2020

Security-Oriented Fault-Tolerance auf der PCC'2020 "Security, also der Schutz vor Angriffen auf ein technisches System, muss disziplinübergreifend gedacht werden". Diese zentrale Aussage präsentierte Dr.-Ing. Jens Pottebaum am 26.10.2020 auf der Polish Control Conference (PCC) 2020, die als virtuelles Ereignis anstelle der Ausrichtung in Lodz (Polen) stattfand. Er vertrat damit den Forschungsbeitrag "Security-Oriented Fault-Tolerance in Systems Engineering: A Conceptual Threat Modelling Approach for Cyber-Physical Production Systems", der aus der Zusammenarbeit der Lehrstühle von Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler und Prof. Dr. Eric Bodden resultiert.

Gräßler, Iris; Pottebaum, Jens: Immersive Abstraction: A New Morphology Of Intiutive Interaction With System Models

DOI: https://doi.org/10.1017/dsd.2020.158


Assistententreffen der WiGeP-VPE-Gruppe: Virtuelles Treffen der "Virtuellen"

Wissenschaftliche Mitarbeiter aus den Lehrstühlen der Gruppe "Virtuelle Produktentwicklung" der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktentwicklung (WiGeP) trafen sich nun im virtuellen Raum, um aktuelle Forschungsthemen zu diskutieren und Erfahrungen mit der digitalen Lehre auszutauschen. Dominik Wiechel und Dr.-Ing. Jens Pottebaum brachten unter anderem aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich Model Based Systems Engineering ein. Außerdem stellten sie Kernaussagen der überarbeiteten VDI-Richtlinie 2206 vor.


Professorin Iris Gräßler in das Scientific and Technological Advisory Board des Linz Center of Mechatronics GmbH berufen

Frau Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler vom Lehrstuhl für Produktentstehung des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn wurde jüngst in das Scientific and Technological Advisory Board (STAB) des renommierten Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM), ein Unternehmen für angewandte Mechatronikforschung, berufen.


Digitaler Start der O-Woche für den Studiengang "Wirtschaftsingenieurwesen"

Die Hochschulgruppe Wirtschaftsingenieurwesen (HG WIng) begrüßte die Erstsemester, dann stieg der Lehrstuhl für Produktentstehung ein: Dr.-Ing. Jens Pottebaum unterstrich die Bedeutung des Wirtschaftsingenieurwesens für die Herausforderungen der Zukunft. Daniel Roesmann und Stefan Hillebrand brachten die Studierenden mit einer ersten Entwicklungs-Aufgabe auf Tuchfühlung mit ihrem Studienfach. Vor allem regten sie damit aber das Kennenlernen und den Austausch untereinander an. Allen Erstis, trotz erschwerter Bedingungen, einen großartigen Start in das Studium in Paderborn!


Professorin Iris Gräßler zur Vorsitzenden des neuen VDI-Fachausschusses 7.10 "Strategische Planung und Entwicklung hybrider Leistungsbündel" gewählt

Nachdem soeben die VDI-Richtlinie 2206, deren Novellierung sie als Vorsitzende des entsprechenden VDI-Fachausschusses maßgeblich mit vorangetrieben hat, im Gründruck vorliegt, wurde Frau Professor Gräßler jüngst auch zur Vorsitzenden des neuen Fachausschusses 7.10 gewählt. Mit der Gründung dieses neuen Ausschusses möchte die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik Unternehmen dabei unterstützen, Produktplanungs-Prozesse zu optimieren.


Endlich wieder persönliche WiGeP-Treffen

Vom 10. bis 11.09. fand zum ersten Mal seit Beginn der Covid19 Pandemie wieder ein physisches Netzwerktreffen der WiGeP-Gruppe Virtuelle Produktentstehung (VPE) statt. Der Einladung von Professor Klaus Zeman an die Johann Kepler Universität in Linz folgte auch Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler. „Der gemeinsame persönliche Austausch war ein erfrischender Ausgleich zu den täglichen Webmeetings. Es war wirklich schön zu sehen, dass in kleinen Gruppen auch unter Corona-Rahmenbedingungen ein lebendiger und fruchtbarer Austausch möglich ist.“, freute sie sich über intensive Gespräche zu Themen wie zukünftiger Grundlagenforschung und den Einsatz von IT-Werkzeugen in Forschung und Lehre.


Neufassung der VDI-Richtlinie 2206 greift digitale Geschäftsmodelle auf

Wenn es um die methodische Unterstützung bei der Entwicklung mechatronischer Systeme geht, führt kein Weg an der VDI-Richtlinie 2206 vorbei. Die immer rasanter fortschreitende Digitalisierung hatte eine Weiterentwicklung dieser Richtlinie zwingend erforderlich gemacht. Der zuständige VDI-Fachausschuss, deren Vorsitz Frau Prof. Iris Gräßler innehat und der jeweils zu gleichen Teilen aus bundesweiten akademischen Mitgliedern und Industrievertretern unterschiedlichster Branchen besteht, präsentierte nun ein Ergebnis, das einen Meilenstein in der Entwicklung technischer Systeme darstellt: Statt ausschließlich mechatronische Systeme in den Blick zu nehmen, bezieht die Richtlinie 2206 fortan Cyber-physische Systeme in die Betrachtung mit ein. Dadurch wurde die Möglichkeit geschaffen, nun auch digitale Geschäftsmodelle abzubilden. Die Richtlinie liegt im Gründruck seit dem 01.09.2020 vor.


2. Boxenstopp des Lehrstuhls für Produktentstehung – Fazit: Die Corona-Homeoffice-Phase wurde überaus effizient genutzt

Im April hatte der 1. Boxenstopp zur Jahreszielerreichung noch virtuell stattgefunden. Nun im August traf sich das gesamte Team des Lehrstuhls erstmalig seit Monaten unter strikter Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften im HNI. Es sollte sich zeigen, dass die Monate im Not-Homeoffice äußerst produktiv genutzt worden sind. Der Rückblick zeigte auf, dass nicht nur einige neue Projekte angestoßen worden sind, sondern auch die Umstellung auf die virtuelle Lehre trotz der immensen Herausforderungen letztendlich gut funktioniert hat. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war das Experimentieren im neuen Smart Innovation Lab des Lehrstuhls. Mit all diesen Erfahrungen geht es nun mit Elan in die Vorbereitungen für das kommende Semester.


Das HNI-PE-Team wächst: Stefan Hillebrand startet in „Corona-Zeiten“ als neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Unter diesem Aspekt startete ich meine neue Arbeitsstelle am 06.07. als wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Schon der komplette Bewerbungsprozess fand aufgrund der Pandemie digital statt. Nachdem die Bewerbung ganz klassisch per Mail verschickt wurde, fanden alle anschließenden Gespräche per Videokonferenz statt. Für mich, als ehemaliger Vertriebsingenieur im Außendienst, stellte dies eine komplett neue Situation dar. Während ich damals daran gearbeitet habe, Besuchstermine zu vereinbaren, um persönliche Kontakte aufzubauen, ist es zur aktuellen Zeit wichtig, genau diese Kontakte zu vermeiden. Spontane Fragen können nicht schnell vis-à-vis im Vorbeigehen geklärt werden, sondern verlangen eine proaktivere Vorgehensweise als üblich.

Aber vielleicht liegt auch genau darin der Vorteil einer Einarbeitung zur aktuellen Zeit. Man ist gezwungen, sich selbst Antworten zu erarbeiten. Alles in allem also doch ein recht sinnvoller Start für eine Tätigkeit in der Forschung.

Vielen Dank an das HNI-PE-Team für einen tollen Start in digitalen Zeiten!


WiGeP-Positionspapier „Digitaler Zwilling“ unter Mitwirkung des Lehrstuhls für Produktentstehung

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktentwicklung (WiGeP) hat sich zum Thema Digitaler Zwilling positioniert. Ziel der WiGeP-Professoren ist es, eine wissenschaftlich fundierte Leitlinie für die Verwendung des Begriffs vorzugeben. Durch die gemeinsame Initiative soll nicht zuletzt auch die Kontur der deutschen Forschung im internationalen Austausch geschärft werden. Neben Prof. Gräßler trugen am Lehrstuhl für Produktentstehung Oberingenieur Dr.-Ing Jens Pottebaum sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter Daniel Roesmann und Dominik Wiechel zum Positionspapier bei. Es ist publiziert unter:

http://www.wigep.de/fileadmin/Positions-_und_Impulspapiere/Positionspapier_Digitaler_Zwilling.pdf


Paderborner Start-up verändert die Teamarbeit im virtuellen Raum

Im Rahmen des Programms „START-UP transfer.NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen ist es Patrick Taplick, Gregor Englert und ihrer Mentorin Professorin Iris Gräßler gelungen, für ihre Existenzgründungsidee „derioXR“ eine Forschungsförderung des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE NRW) in Höhe von 240.000 Euro für die Dauer von 18 Monaten zu gewinnen. Als Projekt unter dem Namen „VRlinked“ gestartet, firmiert das Spin-Off nun unter dem Namen „derioXR“ – eine Abkürzung für „Decentralized Environments for Rapid Innovation and Optimization“. Ziel des Förderprogramms ist es, die technische Realisierbarkeit durch die Entwicklung von Prototypen und die Validierung mit potenziellen Zielgruppen nachzuweisen. Weiterhin werden im Kontext des Projekts der Businessplan konkretisiert und das Unternehmen gegründet.

https://www.hni.uni-paderborn.de/pe/forschung/projekte-und-referenzen/vrlinked/

www.derioxr.com


Digitale und Virtuelle Produktentstehung: Lehre in Zeiten von Corona

Das Thema lässt zunächst einen einfachen Wechsel in das "Home Learning" vermuten, die Herausforderungen stecken jedoch im Detail: "Eigentlich wollten wir Übungen zur Virtuellen Realität oder zu ERP-Systemen in der gerade neu eingerichteten Laborumgebung machen. Das Erlebnis dieser Technologien ist ein wenig aufgeschoben, wir unterstützen nun mit voller Kraft das Konzipieren, Modellieren und Programmieren zu Hause."  Vorlesungen erstellt Dr. Pottebaum im kurzerhand eingerichteten "Video Studio" im Homeoffice. Dr.-Ing. Jens Pottebaum bietet aktuell die Vorlesung Digitale und Virtuelle Produktentstehung (DVPE) II mit dem Schwerpunkt "Virtualisierte und Automatisierte Produktentstehung" auf Distanz und über PANDA an. Aktuelles Thema in dieser Woche ist die Verbindung von Rapid und Virtual Prototyping.


Der Lehrstuhl für Produktentstehung erhält Ausgründungs-Förderung im Programm "EXIST Forschungstransfer" des BMWi

Mit ihrer Gründungsidee zur Entwicklung von Montageassistenzsystemen mit integrierter dezentraler Produktionssteuerung haben Xiaojun Yang und Alexander Pöhler eine Förderung im Programm "EXIST Forschungstransfer" des BMWi erhalten. Dabei wird das Ausgründungsprojekt in den nächsten anderthalb Jahren mit insgesamt 560.000 Euro gefördert. Es ist das erste Mal, dass ein Team der Universität Paderborn eine Förderung aus dem EXIST-Forschungstransferprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) erhält.


Kompetenzbildende Assistenzsysteme des Lehrstuhls auf dem 66. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA)

Daniel Roesmann vom Lehrstuhl für Produktentstehung präsentierte gleich zwei Themen aus der aktuellen Forschung des Lehrstuhls. Einerseits rückte er die Gestaltung eines Prüfstands in den Fokus, der dazu dient, digitale kompetenzbildende Assistenzsysteme wissenschaftlich zu bewerten. Andererseits zeigte er, wie Augmented Reality zukünftig im zunehmend dynamischen und komplexen Umfeld der Instandhaltung nicht nur der Assistenz, sondern auch der Bildung dienen. Die Konferenz stand unter dem Motto „Digitaler Wandel, Digitale Arbeit, Digitaler Mensch?“. Sie fand in diesem Jahr aufgrund der derzeitigen Situation online statt.


Klausurtagung 2020 in Senhals

Fernab des hektischen Alltags fand die diesjährige Klausurtagung der Lehrstuhls für Produktentstehung im Februar im sonst so beschaulichen Moseltal in Senhals statt. Doch nicht nur die Wassermengen der Mosel flossen in rauen Mengen, auch die produktiven Ideen innerhalb Gruppe. „Wo stehen wir, wo wollen wir hin?“ Das war das Motto dieser Tagung. Die Balanced Scorecard ist nicht nur Inhalt einer Lehreinheit des Lehrstuhls, sondern wird am Lehrstuhl auch leidenschaftlich umgesetzt. So wurden für jede*n Mitarbeiter*in die persönlichen Ziele im Rahmen der Tagung gemeinschaftlich gesteckt, zukünftige Projekte avisiert und Umsetzungen derselben im gemeinsamen Austausch erarbeitet. Die fruchtbaren Diskussionen reichten oft bis in die späten Abendstunden. Nach sechs intensiven Tagen kamen die Gedanken zur Ruhe – nahezu zeitgleich mit dem Absinken des Pegelstandes der Mosel – und es ging wieder heim, gestärkt und voller Tatendrang.


Chili Event 2020 – ¿Was macht eigentlich der Lehrstuhl für Produktentstehung?

Unter diesem Motto präsentierte sich der Lehrstuhl für Produktentstehung am 30. Januar 2020 interessierten Studierenden. Mit aktuellen Fällen aus der Praxis zeigte Frau Prof. Iris Gräßler die große Bedeutung auf, die Entwicklungsmethodik in Verbindung mit Digitalisierung auf Bereiche wie die nachhaltige Energiegewinnung hat. Gestärkt durch leckeres Chili und Kaltgetränke informierten sich die Studierenden in informellem Rahmen über aktuelle Forschungsthemen, aber auch über Perspektiven am Lehrstuhl für die eigene Karriereplanung. Das „Chili-Event“ gehört inzwischen zu den etablierten Terminen im studentischen Kalender.

 

Grundlagentraining in Zeiten von Industrie 4.0 - ein Widerspruch?

Mit der Leitfrage "Grundlagentraining in Zeiten von Industrie 4.0 - ein Widerspruch?" lud die Wirtschaftsförderung Gütersloh (pro Wirtschaft GT) am 10.12. in das Trainingszentrum des BANG-Netzwerks ein. BANG bezeichnet ein "Berufliches AusbildungsNetzwerk im Gewerbebereich" und wurde als solches mehrfach ausgezeichnet. Inzwischen sind mehrere Netzwerke in der Region und darüber hinaus etabliert. Dr.-Ing. Jens Pottebaum erläuterte in seinem Impulsvortrag die große Bedeutung des Grundlagentrainings auch in der Zukunft. Am Beispiel der Instandhaltung betonte er, dass die Herausforderung eher in der Anwendung von Grundlagen liege, die immer seltener in Form von Standard-Routinen erfolgt. Anhand von Augmented Reality-Demonstratoren zeigte er gemeinsam mit Christian Terhechte vom Startup Raumtänzer GmbH wie das Zusammenspiel von grundlagenbasierter Improvisationsfähigkeit und Technologieunterstützung in Zukunft Nutzen bringen wird.


Unsere digitale Zukunft – ein Dienst für die Menschheit?

Unter dieses Motto stellte Frau Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler ihren Impulsvortrag im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum des Vereins Deutscher Ingenieure, Bezirksverein Ostwestfalen-Lippe. Der VDI OWL hatte dazu am 25. September 2019 auf das Betriebsgelände der Firma Weidmüller in Lemgo eingeladen. In ihrem Vortrag legte sie einen besonderen Fokus auf die agile Szenario-Technik. Neben dem erwarteten großen Nutzen, den neue Technik bietet, reflektierte sie auch Befürchtungen zu negativen Auswirkungen, den der technische Fortschritt für den Menschen haben könnte.

Copyright Bild: Martina Bauer


Digitale und Virtuelle Produktentstehung – ein wegweisender Ansatz zur Data Society

Am 24. September 2019 fand der erste „Tag der Forschung“ an der Universität Paderborn statt. Übergeordnetes Thema war die „Data Society“: Mit Bezug zu digitalen Transformationsprozessen, die alle Bereiche der Gesellschaft grundlegend und nachhaltig verändern, vernetzen sich Paderborner Forscher interdisziplinär. Der Lehrstuhl für Produktentstehung hat mit der Digitalen und Virtuellen Produktentstehung einen Ansatz vorgestellt, welcher als Schlüssel zur Konzipierung und Planung moderner, komplexer Produkte von morgen dient.

Weitere Informationen zum ersten Tag der Forschung finden Sie hier.


Jubiläumskonferenz „Shaping the Future of Additive Manufacturing“ zum 10-jährigen Bestehen des Direct Manufacturing Research Center (DMRC)

Das Direct Manufacturing Research Center (DMRC) hat anlässlich des 10-jährigen Bestehens am 25. & 26.09.19 eine international besuchte Jubiläumskonferenz mit dem Titel „Shaping the Future of Additive Manufacturing“ veranstaltet. Das DMRC hat sich in dieser Zeit zu einem der international führenden Forschungsinstitute im Kontext der Additiven Fertigung entwickelt und der Lehrstuhl für Produktentstehung war von Beginn an ein Kerntreiber. Im Rahmen der Konferenz haben Dr.-Ing. Jens Pottebaum, Philipp Scholle und Christian Oleff ausgewählte Projektergebnisse zum Thema Mehrzieloptimierte Bauteilentwicklung und Strategische Planung für AM ausgestellt. Neben der Projektmesse gab es zahlreiche interessante Vorträge und Podiumsdiskussionen von hochkarätigen Vertretern aus Politik, Industrie und Wissenschaft, unter anderem durch Herrn Prof. Dr. Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW. Wir freuen uns, Teil des DMRCs zu sein und blicken zuversichtlich auf die kommenden 10 Jahre.


Workshop IT-Unterstützung für Emergency Management und Response auf der INFORMATIK 2019

Vorträge aus dem DFG Sonderforschungsbereich 1053 MAKI (Multi-Mechanismen-Adaption für das künftige Internet) und dem EU-Projekt HEIMDALL (Multi-Hazard Cooperative Management Tool for Data Exchange, Response Planning and Scenario Building) sowie ein eigener Vortrag zum EU-Projekt ANYWHERE: Im Rahmen der INFORMATIK 2019 in Kassel moderierte Dr.-Ing. Jens Pottebaum gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Erfurth (EAH Jena) den seit mehr als zehn Jahren etablierten Workshop "IT-Unterstützung für Emergency Management und Response".


Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler in Advisory Board der Design Society gewählt

Im Rahmen der International Conference on Engineering Design (ICED) wurde Frau Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler zur Beiratsmitgliedschaft der Design Society berufen. Die Design Society zählt zu den bedeutendsten Vereinigungen im Bereich der Entwicklung technischer Systeme. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Konzeption und Verbreitung der Entwicklungsmethodik und dazugehörigen Themenspektren voranzutreiben.


DFG fördert Innovations-Forschungsgroßgerät

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Beschaffung eines Innovations-Forschungsgroßgeräts: Dem Lehrstuhl für Produktentstehung stehen 477.000 Euro für den Aufbau einer einzigartigen Forschungsinfrastruktur zur Verfügung. In Verbindung mit dem bereits etablierten „Smart Automation Lab“ wird zukünftig der komplette Produktentstehungsprozess experimentell abgebildet werden. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Abschlussveranstaltung der Förderlinie ProMat3D – Ergebnisse aus OptiAMix vorgestellt

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung der BMBF-Förderlinie ProMat3D wurden die Ergebnisse des Projektes OptiAMix durch Philipp Scholle beim Treffen aller Projekte in Frankfurt präsentiert. Die Ergebnisse zur Anforderungsanalyse wurden unter anderem anhand des Demonstrators „Heckflügelhalter“ der Firma EDAG validiert und demonstriert. OptiAMix läuft noch bis Mitte 2020.


IFAC 2019 – IFAC joint 8th Symposium on Mechatronics Systems & 11th Symposium on Nonlinear Control Systems

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Xiaojun Yang hat auf der Konferenz IFAC 2019 aktuelle Forschungsergebnisse der Fachgruppe Produktentstehung präsentiert. In der Veröffentlichung „A holistic approach of complexity assessment for the development of product variants of mechatronic products and their supply chain networks“ wird ein Modell zur holistischen Betrachtung und Bewertung der Produktkomplexität und Komplexität im Supply Chain Netzwerk entwickelt. Mehr als 400 Professoren, Forscher, Studierende und Experten aus Mechatronik, nichtlineare Regelung und verwandten Bereichen besuchten die Konferenz, tauschten ihr Fachwissen aus und lernten von der Expertise anderer.


ICED – 22nd International Conference on Engineering Design

Die Mitarbeiter Christian Oleff, Henrik Thiele und Patrick Taplick haben auf der 22nd International Conference on Engineering Design ICED in Delft aktuelle Forschungsergebnisse der Fachgruppe Produktentstehung präsentiert. In der Veröffentlichung „Role Model for Systems Engineering Application“ werden zwölf Rollenmodelle des Systems Engineer beschrieben und erläutert.

Die Veröffentlichung „Method for Analysing Requirement Change Propagation Based on a Modified Pagerank Algorithm“ beinhaltet einen Ansatz zur Priorisierung von Anforderungen anhand eines angepassten Google Pagerank Algorithmus. Das Konzept und Design einer Virtual Reality-unterstützten Kreativitätstechnik wurde in der Veröffentlichung „Supporting Creativity with Virtual Reality Technology“ präsentiert. Die ICED ist mit über 500 Teilnehmern die größte Konferenz der Design Society und bietet Wissenschaftlern aus aller Welt die Möglichkeit sich zu Forschungsthemen rund um das Thema Design auszutauschen.



Fünftes Konsortialtreffen des Projektes „OptiAMix“ in Stuttgart: Implementiertes Werkzeug zur Anforderungsanalyse

Christian Oleff und Philipp Scholle haben für die Fachgruppe Produktentstehung auf dem fünften Konsortialtreffen des BMBF-Projektes „OptiAMix“ die neusten Forschungsergebnisse im Kontext des Managements von Anforderungsänderungen vorgestellt. Bei der Anwendung für einen innovativen, additiv gefertigten Heckflügelhalter eines Sportwagens zeigten sich die Vorteile des entwickelten Vorgehens, die Propagation von Anforderungsänderungen frühzeitig im Produktentstehungsprozess zu erkennen und den möglichen Risiken durch entsprechende Maßnahmen zu begegnen.


Produktentstehung im internationalen Austausch auf der „USN Staff Week“ in Kongsberg

Auf Einladung unserer Partner aus dem norwegischen Kongsberg, nahmen Christian Oleff und Julian Hentze von der Fachgruppe Produktentstehung an der ersten „Staff Week“ der University of South-Eastern Norway (USN) in Kongsberg teil. Ziel war es, internationale Partnerschaften zu stärken und neue Kontakte für gemeinsame Forschungs- und Lehrvorhaben zu knüpfen. Dafür wurden in Vorträgen und Workshops gemeinsame Interessen und vorteilhafte Kooperationen für die Zukunft ausgelotet. Für PE lag der Fokus hier besonders auf Systems Engineering und Systems Engineering Education Aktivitäten. Ein großartiges Rahmenprogramm sowie eine Vielzahl von neuen Kontakten mit über 60 internationalen Vertretern auf der „Staff Week“ rundeten eine erfolgreiche Woche in Norwegen ab.

Infos: https://www.usn.no/staff-week/


Chinesische Industriedelegation besucht Smart Automation Labor

Am 25. Mai besichtigte eine chinesische Industriedelegation mit Vertretern der Automobil- und Automatisierungsindustrie das Smart Automation Labor der Fachgruppe Produktentstehung. Im Rahmen der Besichtigung wurden die Forschungsergebnisse bezogen auf Industrie 4.0 und eine automatisierte Produktionsplanung und –steuerung vorgestellt und Implementierungen bei den beteiligten Industrieunternehmen diskutiert.


8. ANYWHERE-Konsortialtreffen: Implementierte Pilotanwendungen und Vorbereitungen für Marktstart der Plattform

Sechs Pilotanwendungen laufen seit Oktober, zwei weitere sind in Vorbereitung: Rund 60 Teilnehmer der 31 Partner des EU-Projektes ANYWHERE diskutierten erste praktische Erfahrungen der Anwender.  Ein Marktstart der Plattform wird bereits aktiv vorangetrieben. Die Fachgruppe Produktentstehung unterstützt die Anbieter innovativer plattformbasierter Dienstleistungen durch eine anwenderfreundliche Lösung zur strategischen Planung mittels Szenario-Technik. Das Potenzial für die breite Anwendung im Selbstschutz war Thema der Session, welche durch Dr.-Ing. Jens Pottebaum als Teilprojekt-Koordinator moderiert wurde. Hier wurden Ergebnisse aus vier europäischen Fallstudien vorgestellt, aus denen sich bereits neue Ableger z.B. in der Ressourcenplanung von Bahn-Unternehmen ergeben.

Details zum Projekt finden Sie hier: www.anywhere-h2020.eu


ANYWHERE auf der EENA-Konferenz in Dubrovnik

Über 900 Teilnehmer aus mehr als 60 Ländern - das Projekt ANYWHERE wurde Anfang April in großem Rahmen auf der Konferenz der European Emergency Number Association (EENA) in Dubrovnik vorgestellt. Dr.-Ing. Jens Pottebaum lud die Teilnehmenden aus europäischen Katastrophenschutz- und Feuerwehr-Organisationen ein, die seit Oktober 2018 im Testbetrieb laufende ANYWHERE-Plattform am eigenen Standort zu nutzen. Mit Beteiligten aus der Industrie diskutierte er Anwendungen in Intelligenten Technischen Systemen für den Selbstschutz von Unternehmen und Personen.

Doktorandenkolloquium 2019 des NRW-Fortschrittskollegs „Leicht – Effizient – Mobil“

Am 11. April präsentierten KollegiatInnen ihre Forschungsziele, das jeweilige Vorgehen und den Stand ihrer Dissertationen im Rahmen des Doktorandenkolloquiums 2019 des Fortschrittskollegs „Leicht – Effizient - Mobil“.

Xiaojun Yang, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachgruppe Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut und Organisatorin dieser Veranstaltung, präsentierte ihr Forschungsvorhaben über „restriktionsgerechte Entwicklung modularer Leichtbauprodukte“. Sie stellte ihren Ansatz zur Lösung der konfliktären Anforderungen zwischen der Modul- und Leichtbauweise vor, um die Synergieeffekte beider Aspekte auszuschöpfen und die Verbreitung von Leichtbau zu fördern.

NRW-Forschungskolleg „Leicht – Effizient – Mobil“ auf der HANNOVER MESSE 2019

Leichtbau, eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts, wurde auf der diesjährigen HANNOVER MESSE repräsentativ durch Forschungsergebnisse des NRW-Forschungskollegs „Leicht – Effizient – Mobil„ dargestellt. Xiaojun Yang, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachgruppe Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut, vermittelte Standbesuchern aus verschiedenen Branchen anhand von Demonstratoren umfangreiche Informationen zum Thema Leichtbau.

Neue Einblicke in die Virtual Reality unterstützten Kreativität auf der Scifi-IT 2019

Den Schwerpunkt der Veröffentlichung bildet dabei die Hardware Infrastruktur und Software Architektur des Virtual Reality (VR)-Systems zur Förderung der Kreativität. Im Rahmen der Konferenz „Scifi-IT-The International Science Fiction Prototyping Conference 2019“ präsentierte Patrick Taplick, Wissenschaftler der Fachgruppe Produktentstehung, die aktuellen Forschungsergebnisse zur Förderung von Kreativität und Innovation durch VR.


Herzlich Willkommen am Lehrstuhl!

Wir freuen uns, dass Cordula Stratmann seit dem 01. Februar unser Team als Assistenz der Lehrstuhlleitung verstärkt. Wir wünschen Frau Stratmann einen guten Start am Lehrstuhl und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!


Die Fachgruppe Produktentstehung mal aus einer anderen Perspektive – Chili Event 2019

Am 23. Januar 2019 hatten die Studenten der Universität Paderborn die Möglichkeit die Fachgruppe Produktentstehung mal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen: Im Rahmen des „Chili-Events“ wurden zunächst spektakuläre Fälle aus der Praxis vorgestellt. Anschließend konnten sich die Studierenden im informellen Rahmen - gestärkt durch scharfes Chili und Kaltgetränke zum „Löschen“ - mit den Mitarbeitern über aktuelle Forschungsthemen, Abschlussarbeiten und vakante Stellen für WHBs und SHKs austauschen. Es entstanden rege Diskussionen zwischen Studierenden, Wissenschaftlern und Frau Prof. Iris Gräßler. Das „Chili-Event“ ist fester Bestandteil der Lehrstuhl-Veranstaltungen und wird wieder Anfang 2020 ausgerichtet werden.



IEM Projektseminar 2019 in Kooperation mit Phoenix Contact

Unsere beliebte Lehrveranstaltung „IEM Projektseminar“ fand dieses Semester ein weiteres Mal in Kooperation mit Phoenix Contact statt. Die Aufgabenstellung bestand darin, den Prozess einer Produktionsanlage zur Herstellung von Leiterplattensteckern durch die Anpassung des Transportsystems zu optimieren.

Zwei Studierenden-Teams haben sich dieser Herausforderung gestellt und in einer Woche innovative und praktikable Lösungen entwickelt. In einer Abschlusspräsentation stellten die Studierenden ihre Lösungen Dr.-Ing. Jakob Flore und Dipl.-Ing. (FH) Alexander Klassen, Mitarbeiter des internen Maschinenbaus von Phoenix Contact, vor.

Am Ende der Präsentationen zogen Dr.-Ing. Flore als Auftraggeber sowie Frau Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler ein positives Resümee. In den kommenden Wochen werden die Lösungen auf ihre weitere Umsetzbarkeit hin überprüft.

Weitere Informationen zum IEM Projektseminar finden Sie hier. Falls Sie Interesse an der Teilnahme als Studierender oder als beauftragendes Unternehmen haben, kontaktieren Sie bitte Patrick Taplick oder Henrik Thiele.


Erfolgreicher Spaghetti-Brücken-Bau

Gemeinsam im Team eine konstruktive Aufgabe lösen - das war die Herausforderung, der sich sechs Gruppen von Studierenden stellten. Aufgabe war es, eine Schlucht von einem Meter Länge mit Hilfe von 500g Pasta-Produkten und Heißkleber zu überbrücken. In einer Poster-Präsentation verteidigten alle Teams ihre Lösung in Bezug auf die mechanische Auslegung und das Projektmanagement. Dr. Jens Pottebaum und Philipp Scholle hinterfragten mit Kollegen des Lehrstuhls für Technische Mechanik (LTM) die jeweils angewendete Entwicklungsmethodik. Den Höhepunkt bildete die Belastung der Brücken bis zum Versagen.


Viertes Verbundtreffen des BMBF-Projektes „OptiAMix“ in Rietberg

Am 11. und 12. Dezember 2018 trafen sich die Partner des BMBF-Forschungsprojektes „OptiAMix“ bei dem führenden Hersteller für Bäckereitechnik WP Kemper in Rietberg zum vierten Verbundtreffen. Christian Oleff und Philipp Scholle von der Fachgruppe Produktentstehung stellten den Industriepartnern ihre Methode und ihr Software-Werkzeug zur Identifikation kritischer Anforderungen additiv gefertigter Komponenten vor. Die Industriepartner EDAG Engineering, Hirschvogel Automotive, Krause DiMaTecWP Kemper lobten die Ergebnisse und werden diese im ersten Halbjahr 2019 in ihren Unternehmen validieren.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.


Dritter ANYWHERE-Workshop: Erste Erfahrungen aus Pilotanwendungen

Mehr als 250 Teilnehmer folgten der Einladung des ANYWHERE-Konsortiums nach Barcelona. Der katalanische Bevölkerungs- und Katastrophenschutz gehört zu den Pilotanwendern, die die ANYWHERE-Plattform bereits operativ nutzen. Dr.-Ing. Jens Pottebaum setzte einen Impuls zum Potenzial des Systems im Selbstschutz, von dem u.a. Infrastrukturen in Produktion und Logistik profitieren werden. Er moderierte als Teilprojekt-Koordinator eine Session, in der Anwender aus drei europäischen Fallstudien berichteten. Philipp Scholle präsentierte die anwenderfreundliche Lösung der Fachgruppe Produktentstehung zur Unterstützung der strategischen Planung mittels Szenario-Technik.

Details zum Workshop unter hier


Kreativitätsworkshop in Kooperation mit dem IPEK zum Entwicklungsprojekt IP – Integrierte Produktentwicklung

Patrick Taplick, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachgruppe Produktentstehung, gab als Impulsgeber im Rahmen des Produktentwicklungsprojekts IP - Integrierte Produktentwicklung Einblicke in das Thema „Technologie-unterstützte Kreativitätsförderung“. Er folgte am 30.10.2018 der Einladung des Instituts für Produktentwicklung (IPEK) von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Albert Albers am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Im Rahmen der gemeinsamen Forschung wurden mithilfe eines interaktiven Kreativitätsworkshops die Potenziale einer Virtual Reality-unterstützten Kreativitätstechnik, die in der Fachgruppe Produktentstehung entwickelt wurde, untersucht. Die Methode unterstützte die Projektteams durch die Einbindung einer Vielzahl visueller Reize bei der Generierung von Ideen zur Gestaltung der Produktprofile.



Labor.A 2018 – Plattform zur Arbeit der Zukunft: Beitrag der Fachgruppe Produktentstehung auf Tagung der Hans Böckler Stiftung

Auf ihrer Tagung „Labor.A 2018“ brachte die Hans Böckler Stiftung betriebliche Akteure, Forschungseinrichtungen, Thinktanks, Politiker und Gewerkschaften zusammen. Alexander Pöhler von der Fachgruppe Produktentstehung präsentierte Erkenntnisse aus der Forschung zur Anwendung von Konzepten der dezentralen Produktionssteuerung. Gleichzeitig engagierte er sich in der gesellschaftlich besonders relevanten Plenumsdiskussion „Flexible Arbeitswelten“: Hier wurden Veränderungen der Arbeitswelt durch Industrie 4.0 diskutiert und mögliche Entwicklungsrichtungen identifiziert. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

"Plenary discussion" Flexible working environments - an interdisciplinary topic "" Copyright: Hans Böckler Foundation / Stephan Pramme


Programmausschusssitzung der VDI Mechatroniktagung 2019 in Paderborn

Am Dienstag, den 31.10.2018, fand in Paderborn die Programmausschusssitzung zur VDI-Mechatroniktagung 2019 statt, auf der die zur Tagung eingereichten Beiträge evaluiert wurden.
Mit der VDI-Mechatroniktagung findet am 27. und 28. März 2019 die größte Mechatronik Fachkonferenz des deutschsprachigen Raums im Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn statt.

Unter der Leitung von Frau Prof. Gräßler wählte der Programmausschuss aus der großen Menge an Einreichungen die besten 48 aus. Die Autoren der ausgewählten Beiträge werden ihre Ergebnisse auf der Tagung als Plenar- oder Postervortrag präsentieren.
Sowohl die Qualität der Einreichungen, als auch die angeregten Diskussionen bei der Auswahl lassen auf intensive und einträgliche Diskussionen während der Tagung hoffen.
Mit Beiträgen, unter anderem zu den Themen Industrie 4.0, innovative Geschäftsmodelle, Automatisierungstechnik und smarte Aktoren, ist es gelungen, das gesamte moderne Themenfeld der Mechatronik darzustellen.
Die enge Vernetzung der Tagung mit der Industrie zeigt sich neben den Einreichungen von Industrievertretern auch in der dem hohen Anwendungsbezug vieler Beiträge aus der Wissenschaft und der begleitenden Fachausstellung.


Prof. Dr.- Ing. Iris Gräßler als Beiratsmitglied der „VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik“ bis 2021 bestätigt

Im Rahmen der Wahlen für den Beirat der „VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik“ wurde Prof. Dr.- Ing. Iris Gräßler, Fachgruppe Produktentstehung an der Universität Paderborn, durch die Mitglieder der „Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik“ (GMA) mit einer großen Mehrheit als Beiratsmitglied bestätigt. Gräßler ist seit 2016 im Amt und bleibt damit für drei weitere Jahre Beiratsmitglied. Der GMA-Beirat engagiert sich in der Politikberatung zu den aktuellen Fokusthemen Maschinelles Lernen, Künstliche Intelligenz und Digitalisierung.

„Die Mess- und Automatisierungstechnik sowie optische Technologien leben von ihrer breiten industriellen Anwendung. Daher steht für mich die Verknüpfung von wissenschaftlicher Forschung zur industriellen Verwertbarkeit im Fokus“, so Gräßler. „Um die wachsende Komplexität der mechatronischen und Cyber-physischen Systeme handhaben zu können, sind interdisziplinäre Ansätze wie „Model Based Systems Engineering“ erforderlich. Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg bilden disruptive Geschäftsmodelle für Industrie 4.0 und die mitarbeiterzentrierte Implementierung zukünftiger Arbeitswelten. Als Hochschullehrerin liegt mir darüber hinaus am Herzen, den Nachwuchs an Ingenieurinnen und Ingenieuren für die Mess- und Automatisierungstechnik sowie optische Technologien zu begeistern.“

Foto (Universität Paderborn, Universität Paderborn): Prof. Dr.- Ing. Iris Gräßler im Smart Automation Laboratory der Universität Paderborn.

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) umfasst bundesweit etwa 150.000 Mitglieder. Die GMA ist eine gemeinsame Fachgesellschaft des „Vereins Deutscher Ingenieure e. V.“ (VDI) und des „Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.“ (VDE). In der GMA arbeiten 1.000 Ingenieurinnen und Ingenieure ehrenamtlich in acht Fachbereichen mit ca. 75 Fachausschüssen.

Weitere Informationen unter hier.


DfX Symposium 2018

Die Mitarbeiter Patrick Taplick und Christian Oleff haben beim 29. Symposium Design for X (DfX) aktuelle Forschungsergebnisse der Fachgruppe Produktentstehung präsentiert. Das Symposium fand vom 25. bis 26. September in Tutzing nahe München statt. In der Veröffentlichung „Virtual Reality unterstützte Kreativitätstechnik: Vergleich mit klassischen Techniken“ werden etablierte Techniken wie beispielsweise die Reizbildtechnik von Virtual Reality unterstützten Techniken (Reizumgebungsmethode) abgegrenzt.

In dem Paper „Methode zur Bewertung von Anforderungsänderungen additiv gefertigter Produkte“ wird ein methodisches Vorgehen zur Risikobewertung von Anforderungsänderungen in Entwicklungsprojekten im Kontext des BMBF geförderten Projektes OptiAMix vorgestellt. Das DfX-Symposium ist durch die Vielzahl an teilnehmenden Professoren für eine intensive und konstruktive Feedbackkultur bekannt und bietet sehr gute Rahmenbedingungen für den intensiven Austausch und die Diskussion der Forschungsergebnisse im Themenfeld Produktentstehung.


Strategische Neu-Ausrichtung des DMRC

Wissenschaftliche Expertise und industrielle Perspektiven als Treiber von Forschung in der Additiven Fertigung: Im Rahmen eines Treffens aller Mitglieder des Direct Manufacturing Research Centers (DMRC) moderierte die Fachgruppe Produktentstehung die Abstimmung von Leitplanken für die zukünftige Forschung des DMRC. Beim gastgebenden Unternehmen Baker&Hughes wurden am 18.09.2018 in Celle die Grundausrichtung, strategische Ziele und unmittelbar anstehende Aufgaben zur Implementierung der Strategie festgelegt. In der letzten Phase des Strategie-Projekts werden bis Ende des Jahres eine Roadmap für strategische Ziele und Forschungsthemen konkretisiert und Prozesse zur Prüfung der Strategie im DMRC implementiert.


Start der reakkreditierten Studiengänge – Neue Lehrveranstaltungen

Zum Wintersemester 2018/19 starten die reakkreditierten Studiengänge der Fakultät für Maschinenbau. Die Fachgruppe Produktentstehung bietet im Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau ein grundlegend überarbeitetes Lehrportfolio an.

Neu sind unter anderem die Module "Produktentstehung" oder "Digitale und Virtuelle Produktentstehung". In diesem Rahmen werden einige Lehrveranstaltungen umstrukturiert. Eine Übersicht über das neue Lehrportfolio und die Übergangsregelungen finden Sie hier.


Fachgruppe Produktentstehung veröffentlicht im International Journal of Information Systems for Crisis Response and Management (IJISCRAM)

Dr.-Ing. Jens Pottebaum, Oberingenieur in der Fachgruppe Produktentstehung, und Prof. Christian Reuter, PEASEC der TU Darmstadt, sind Herausgeber zweier Sonderausgaben des International Journal of Information Systems for Crisis Response and Management (IJISCRAM). Gemeinsam ist diesen der Fokus auf IT-Unterstützung für öffentliches Krisen- und betriebliches Kontinuitätsmanagement. Ein besonderer Schwerpunkt ist der Schutz Kritischer Infrastrukturen. Beide Special Issues sind u.a. im Kontext des EU-Projekts ANYWHERE und der BMBF-Arbeitsgruppe KontiKat entstanden. Details zu den Special Issues sind unter https://peasec.de/2018/zwei-special-issues-im-ijiscram/ zusammengefasst. Das International Journal of Information Systems for Crisis Response and Management (IJISCRAM) beschäftigt sich mit der Erforschung von Krisenreaktion und -management. Es konzentriert sich auf die Konzeption, Entwicklung, Implementierung, Nutzung und Evaluierung von Informationssystemen, -tech­no­logien und -methoden.


VDI Mechatronik 2019 in Paderborn

Am 27. und 28. März 2019 findet die größte Mechatronik Fachkonferenz des deutschsprachigen Raums im Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn statt. Am 13.08. endete nun die Einreichungsfrist für die Beiträge.

Mehr als 60 Beiträge wurden nicht nur von verschiedensten Universitäten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, sondern auch durch einige Industrieunternehmen eingereicht. Die eigenreichten Beiträge decken dabei einen breiten Bereich an Themen der Mechatronik ab, von Entwicklungsmethoden für mechatronische Produkte über Fallstudien zur automatisierten Mobilität bis hin zu Beiträgen über Industrie 4.0.

Auch in den Beiträgen selbst zeigt sich die enge Vernetzung der Tagung mit der Industrie. So haben viele der eigenreichten Themen einen Anwendungsbezug. Die Auswahl der Programmbeiträge wird durch die Programmausschussmitglieder auf einer gemeinsamen Sitzung am 30.10. in Paderborn getroffen.

Wir freuen uns schon jetzt die über 100 Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft in Paderborn begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.


Wissenschaftscafé 2018 – Leichtbau anwenden

Am 10. Juli fand bereits zum zweiten Mal das Wissenschaftscafé des NRW Fortschrittskollegs „Leicht – Effizient - Mobil“ statt. Bei dieser Veranstaltung geht es um den Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen zwischen WissenschaftlerInnen und Paderborner SchülerInnen (Gymnasium Theodorianum, Richard-von-Weizäcker-Berufskolleg) zum Thema Leichtbau.

Kollegiatin Xiaojun Yang der Fachgruppe Produktentstehung wirkte als Co-Organisatorin und bot einen praktischen Workshop zum Thema „Leichter Brückenbau basierend auf Entwicklungsmethoden“ an. Die Themen Leichtbau und Entwicklungsprozess wurden den SchülerInnen so über eine konkrete Anwendung näher gebracht.


Drittes Verbundtreffen des BMBF-Projektes „OptiAMix“ in Landsberg am Lech

Am 25. und 26. Juni 2018 trafen sich die Partner des BMBF-Forschungsprojektes „OptiAMix“ bei Hirschvogel Tech Solutions in Landsberg am Lech zum dritten Verbundtreffen. Christian Oleff und Philipp Scholle von der Fachgruppe Produktentstehung überzeugten die OptiAMix-Industriepartner mit ihrem Software-Werkzeug, das bei der Identifikation kritischer Anforderungen in der Produktentwicklung additiv gefertigter Komponenten unterstützen wird. Es wird in der kommenden Projektphasen in industriellen Fallstudien validiert. Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.


Expertenaustausch zur Forschung für die zivile Sicherheit

Das Innovationsforum Zivile Sicherheit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist die zentrale Veranstaltung in der deutschen Sicherheitsforschung. Dr.-Ing. Jens Pottebaum präsentierte im Rahmen einer Poster-Session innovative Ansätze der Fachgruppe für Produktentstehung. Als Koordinator verschiedener Projekte, die seit 2007 in der Sicherheitsforschung initiiert wurden, diskutierte Pottebaum aktuelle Forschungsthemen in diesem etablierten Netzwerk von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft,  Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Eine Herausforderung im Programm, dessen Fortsetzung im Rahmen der Veranstaltung in Berlin verkündet wurde, bleibt der Transfer von Innovationen in die Anwendung. Die Fachgruppe Produktentstehung entwickelt daher u.a. im laufenden EU-Innovationsprojekt ANYWHERE Methoden und Werkzeuge, um die Nachhaltigkeit von Forschungsergebnissen zu unterstützen.


IEM Projektseminar – methodisch erfolgreiche Lösungskonzepte entwickeln

Unsere beliebte Lehrveranstaltung „IEM Projektseminar“ fand dieses Semester in Kooperation mit der Firma Egger statt. Egger ist ein global agierender Hersteller von Holzwerkstoffen z. B. für die Möbelindustrie sowie das Handwerk. Die Aufgabenstellung bestand darin, Lösungen für das Tracking von Produkten zu identifizieren und wurde von den wissenschaftlichen Mitarbeitern Philipp Scholle, Henrik Thiele und Patrick Taplick betreut. Zwei Studierenden-Teams haben sich dieser Herausforderung gestellt und in einer Woche innovative und praktikable Lösungen entwickelt. In einer Abschlusspräsentation stellten die Studierenden ihre Lösungen der Leiterin SAP Competence Center SCM, Frau Silvia Fien, und ihrem Team vor.  

Am Ende der Präsentationen zogen Frau Fien als Auftraggeberin sowie Frau Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler ein positives Resümee. „Die Ergebnisse haben meine Erwartungen übertroffen“, so Silvia Fien. In den kommenden Wochen werden die Lösungen bei Egger auf ihre weitere Umsetzbarkeit hin überprüft.

Weitere Informationen zum IEM Projektseminar finden Sie hier. Falls Sie Interesse an der Teilnahme als Studierender oder als beauftragendes Unternehmen haben, kontaktieren Sie Patrick Taplick oder Henrik Thiele.


Produktentstehung zu Gast an der Pariser Sorbonne University

Im Rahmen der 13. IEEE System of Systems Engineering Conference (SoSE 2018) vom 19. bis 22. Juni in Paris präsentierte Julian Hentze von der Fachgruppe Produktentstehung Ergebnisse aus der Forschung im Bereich Systems Engineering Education. Das Paper „Systems Engineering competencies in academic education - An industrial survey about skills in Systems Engineering” zeigt auf, welche Kompetenzen akademische Absolventen aus Sicht industrieller Akteure Im Systems Engineering besitzen sollten. Diese Erkentnisse werden unter anderem als Grundlage für die Überarbeitung der eigenen Lehrveranstaltung „Systems Engineering“ verwendet.


Produktentstehung auf dem Kongsberg Systems Engineering Event (KSEE)

Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler und Julian Hentze von der Fachgruppe Produktentstehung besuchten am 14. und 15. Juni 2018 das KSEE in Kongsberg, Norwegen. Neben einem Treffen der europäischen Partner aus Enschede (Dr. Ir. G. Maarten Bonnema, rechts im Bild) und Kongsberg (Prof. Dr. Gerrit Muller, links im Bild) fanden ein intensiver Erfahrungsaustausch und diverse internationale Vorträge zum Thema „Systems Engineering in the Digital Era“ statt (mehr Infos unter ksee.no). Schwerpunkte bildeten hierbei Machine Learning und Big Data.


V- Modell auf 15. Internationaler DESIGN Conference validiert

Aus Sicht der VDI- Richtlinienaktivitäten zum V- Modell startete die DESIGN Conference 2018 direkt mit einem Highlight: Frau Prof. Dr.- Ing. Iris Gräßler und Herr Dr. Dattner vom Unternehmen BST eltromat aus Bielefeld durften den Auftakt der Konferenz mitgestalten und leiteten den Workshop „Validate the V- Model for new VDI 2206“. Gemeinsam mit Herrn Hentze (Fachgruppe Produktentstehung) und Herrn Schneider (Institut für Mechatronische Systeme im Maschinenbau, TU Darmstadt), vertraten sie den VDI- Fachausschuss 4.10 „Interdisziplinäre Produktentstehung“. Mit dem Fachausschuss hat sich die VDI GMA Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik, unter Vorsitz von Prof. Gräßler zum Ziel gesetzt, die VDI-Richtlinie 2206 und ihr Kernelement, das V- Modell, an aktuelle und zukünftige Bedarfe in der industriellen Anwendung anzupassen.

Im Workshop wurden internationale Experten der Produktentwicklung aktiv an der Überarbeitung des V-Modells der Richtlinie VDI 2206 beteiligt. In einem „Open Space“-Konzept erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, ergänzend zu den vorbereiteten Inhalten, Thesen zu formulieren, zu bearbeiten und zu bewerten. So wurden Veränderungen der zukünftigen Richtlinie im Vergleich zur ursprünglichen Version aus dem Jahr 2004 überprüft und bewertet. In offenen und intensiven Diskussionen bestätigten die Teilnehmer die geleistete Arbeit des Fachausschusses und gaben Impulse für die weitere Ausgestaltung der Richtlinie. Die DESIGN Conference ist die zentrale Konferenz der DESIGN Society, auf der wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich der Produktentwicklung international vorgestellt und diskutiert werden.

 

Webseite des VDI/VDE-GMA Fachausschuss FA 4.10 interdisziplinare Produktentstehung