Aktuelles

Fachgruppe Produktentstehung veröffentlicht im International Journal of Information Systems for Crisis Response and Management (IJISCRAM)

Dr.-Ing. Jens Pottebaum, Oberingenieur in der Fachgruppe Produktentstehung, und Prof. Christian Reuter, PEASEC der TU Darmstadt, sind Herausgeber zweier Sonderausgaben des International Journal of Information Systems for Crisis Response and Management (IJISCRAM). Gemeinsam ist diesen der Fokus auf IT-Unterstützung für öffentliches Krisen- und betriebliches Kontinuitätsmanagement. Ein besonderer Schwerpunkt ist der Schutz Kritischer Infrastrukturen. Beide Special Issues sind u.a. im Kontext des EU-Projekts ANYWHERE und der BMBF-Arbeitsgruppe KontiKat entstanden. Details zu den Special Issues sind unter https://peasec.de/2018/zwei-special-issues-im-ijiscram/ zusammengefasst. Das International Journal of Information Systems for Crisis Response and Management (IJISCRAM) beschäftigt sich mit der Erforschung von Krisenreaktion und -management. Es konzentriert sich auf die Konzeption, Entwicklung, Implementierung, Nutzung und Evaluierung von Informationssystemen, -tech­no­logien und -methoden.


VDI Mechatronik 2019 in Paderborn

Am 27. und 28. März 2019 findet die größte Mechatronik Fachkonferenz des deutschsprachigen Raums im Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn statt. Am 13.08. endete nun die Einreichungsfrist für die Beiträge.

Mehr als 60 Beiträge wurden nicht nur von verschiedensten Universitäten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, sondern auch durch einige Industrieunternehmen eingereicht. Die eigenreichten Beiträge decken dabei einen breiten Bereich an Themen der Mechatronik ab, von Entwicklungsmethoden für mechatronische Produkte über Fallstudien zur automatisierten Mobilität bis hin zu Beiträgen über Industrie 4.0.

Auch in den Beiträgen selbst zeigt sich die enge Vernetzung der Tagung mit der Industrie. So haben viele der eigenreichten Themen einen Anwendungsbezug. Die Auswahl der Programmbeiträge wird durch die Programmausschussmitglieder auf einer gemeinsamen Sitzung am 30.10. in Paderborn getroffen.

Wir freuen uns schon jetzt die über 100 Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft in Paderborn begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.


Wissenschaftscafé 2018 – Leichtbau anwenden

Am 10. Juli fand bereits zum zweiten Mal das Wissenschaftscafé des NRW Fortschrittskollegs „Leicht – Effizient - Mobil“ statt. Bei dieser Veranstaltung geht es um den Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen zwischen WissenschaftlerInnen und Paderborner SchülerInnen (Gymnasium Theodorianum, Richard-von-Weizäcker-Berufskolleg) zum Thema Leichtbau.

Kollegiatin Xiaojun Yang der Fachgruppe Produktentstehung wirkte als Co-Organisatorin und bot einen praktischen Workshop zum Thema „Leichter Brückenbau basierend auf Entwicklungsmethoden“ an. Die Themen Leichtbau und Entwicklungsprozess wurden den SchülerInnen so über eine konkrete Anwendung näher gebracht.


Drittes Verbundtreffen des BMBF-Projektes „OptiAMix“ in Landsberg am Lech

Am 25. und 26. Juni 2018 trafen sich die Partner des BMBF-Forschungsprojektes „OptiAMix“ bei Hirschvogel Tech Solutions in Landsberg am Lech zum dritten Verbundtreffen. Christian Oleff und Philipp Scholle von der Fachgruppe Produktentstehung überzeugten die OptiAMix-Industriepartner mit ihrem Software-Werkzeug, das bei der Identifikation kritischer Anforderungen in der Produktentwicklung additiv gefertigter Komponenten unterstützen wird. Es wird in der kommenden Projektphasen in industriellen Fallstudien validiert. Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.


Expertenaustausch zur Forschung für die zivile Sicherheit

Das Innovationsforum Zivile Sicherheit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist die zentrale Veranstaltung in der deutschen Sicherheitsforschung. Dr.-Ing. Jens Pottebaum präsentierte im Rahmen einer Poster-Session innovative Ansätze der Fachgruppe für Produktentstehung. Als Koordinator verschiedener Projekte, die seit 2007 in der Sicherheitsforschung initiiert wurden, diskutierte Pottebaum aktuelle Forschungsthemen in diesem etablierten Netzwerk von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft,  Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Eine Herausforderung im Programm, dessen Fortsetzung im Rahmen der Veranstaltung in Berlin verkündet wurde, bleibt der Transfer von Innovationen in die Anwendung. Die Fachgruppe Produktentstehung entwickelt daher u.a. im laufenden EU-Innovationsprojekt ANYWHERE Methoden und Werkzeuge, um die Nachhaltigkeit von Forschungsergebnissen zu unterstützen.


IEM Projektseminar – methodisch erfolgreiche Lösungskonzepte entwickeln

Unsere beliebte Lehrveranstaltung „IEM Projektseminar“ fand dieses Semester in Kooperation mit der Firma Egger statt. Egger ist ein global agierender Hersteller von Holzwerkstoffen z. B. für die Möbelindustrie sowie das Handwerk. Die Aufgabenstellung bestand darin, Lösungen für das Tracking von Produkten zu identifizieren und wurde von den wissenschaftlichen Mitarbeitern Philipp Scholle, Henrik Thiele und Patrick Taplick betreut. Zwei Studierenden-Teams haben sich dieser Herausforderung gestellt und in einer Woche innovative und praktikable Lösungen entwickelt. In einer Abschlusspräsentation stellten die Studierenden ihre Lösungen der Leiterin SAP Competence Center SCM, Frau Silvia Fien, und ihrem Team vor.  

Am Ende der Präsentationen zogen Frau Fien als Auftraggeberin sowie Frau Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler ein positives Resümee. „Die Ergebnisse haben meine Erwartungen übertroffen“, so Silvia Fien. In den kommenden Wochen werden die Lösungen bei Egger auf ihre weitere Umsetzbarkeit hin überprüft.

Weitere Informationen zum IEM Projektseminar finden Sie hier. Falls Sie Interesse an der Teilnahme als Studierender oder als beauftragendes Unternehmen haben, kontaktieren Sie Patrick Taplick oder Henrik Thiele.


Produktentstehung zu Gast an der Pariser Sorbonne University

Im Rahmen der 13. IEEE System of Systems Engineering Conference (SoSE 2018) vom 19. bis 22. Juni in Paris präsentierte Julian Hentze von der Fachgruppe Produktentstehung Ergebnisse aus der Forschung im Bereich Systems Engineering Education. Das Paper „Systems Engineering competencies in academic education - An industrial survey about skills in Systems Engineering” zeigt auf, welche Kompetenzen akademische Absolventen aus Sicht industrieller Akteure Im Systems Engineering besitzen sollten. Diese Erkentnisse werden unter anderem als Grundlage für die Überarbeitung der eigenen Lehrveranstaltung „Systems Engineering“ verwendet.


Produktentstehung auf dem Kongsberg Systems Engineering Event (KSEE)

Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler und Julian Hentze von der Fachgruppe Produktentstehung besuchten am 14. und 15. Juni 2018 das KSEE in Kongsberg, Norwegen. Neben einem Treffen der europäischen Partner aus Enschede (Dr. Ir. G. Maarten Bonnema, rechts im Bild) und Kongsberg (Prof. Dr. Gerrit Muller, links im Bild) fanden ein intensiver Erfahrungsaustausch und diverse internationale Vorträge zum Thema „Systems Engineering in the Digital Era“ statt (mehr Infos unter ksee.no). Schwerpunkte bildeten hierbei Machine Learning und Big Data.


V- Modell auf 15. Internationaler DESIGN Conference validiert

Aus Sicht der VDI- Richtlinienaktivitäten zum V- Modell startete die DESIGN Conference 2018 direkt mit einem Highlight: Frau Prof. Dr.- Ing. Iris Gräßler und Herr Dr. Dattner vom Unternehmen BST eltromat aus Bielefeld durften den Auftakt der Konferenz mitgestalten und leiteten den Workshop „Validate the V- Model for new VDI 2206“. Gemeinsam mit Herrn Hentze (Fachgruppe Produktentstehung) und Herrn Schneider (Institut für Mechatronische Systeme im Maschinenbau, TU Darmstadt), vertraten sie den VDI- Fachausschuss 4.10 „Interdisziplinäre Produktentstehung“. Mit dem Fachausschuss hat sich die VDI GMA Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik, unter Vorsitz von Prof. Gräßler zum Ziel gesetzt, die VDI-Richtlinie 2206 und ihr Kernelement, das V- Modell, an aktuelle und zukünftige Bedarfe in der industriellen Anwendung anzupassen.

Im Workshop wurden internationale Experten der Produktentwicklung aktiv an der Überarbeitung des V-Modells der Richtlinie VDI 2206 beteiligt. In einem „Open Space“-Konzept erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, ergänzend zu den vorbereiteten Inhalten, Thesen zu formulieren, zu bearbeiten und zu bewerten. So wurden Veränderungen der zukünftigen Richtlinie im Vergleich zur ursprünglichen Version aus dem Jahr 2004 überprüft und bewertet. In offenen und intensiven Diskussionen bestätigten die Teilnehmer die geleistete Arbeit des Fachausschusses und gaben Impulse für die weitere Ausgestaltung der Richtlinie. Die DESIGN Conference ist die zentrale Konferenz der DESIGN Society, auf der wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich der Produktentwicklung international vorgestellt und diskutiert werden.

 

Webseite des VDI/VDE-GMA Fachausschuss FA 4.10 interdisziplinare Produktentstehung



ANYWHERE-Plattform für Forschung und Entwicklung online verfügbar

Einige Unternehmen und Regierungsinstitutionen nutzen bereits Ergebnisse aus unserem Projekt ANYWHERE sowohl für Auftragsentwicklungen als auch für die interne Forschung und Entwicklung. So können neue Lösungen mithilfe der verfügbaren Daten erforscht werden. Ein Beispiel ist die Anwendung für den katalonischen Bevölkerungsschutz, die im Projekt als Fallstudie implementiert und evaluiert wird (siehe Bild).

Das sogenannte „Multi Hazard Early Warning System (MH-EWS)“-integriert rund 200 meteorologische Prognoseinstrumente und ist Kern des ANYWHERE-Systems. Es ist nun online und kann während der Projektlaufzeit kostenfrei getestet und integriert werden. Lizenzmodelle für die Zeit nach Projektende sind in Vorbereitung. Die Integration eines oder mehrerer Produkte ist leicht zu handhaben und kann in kürzester Zeit auf einem gängigen GIS-Visualizer durchgeführt werden. Die Prognosealgorithmen und -produkte bieten einen Überblick darüber, welche Produkte in dem Projekt enthalten sind. Kürzlich wurde ein ausführliches Integrationshandbuch veröffentlicht, welches detaillierte Informationen über das Projekt für Interessenten bereitstellt.

Der Lehrstuhl Produktentstehung übernimmt im Projekt die Forschung zu Produkt- und Dienstleistungs-Innovationen, die auf ANYHERE beruhen und z.B. in Fahrer-Assistenzsystemen zur Anwendung kommen können.

Der nächste große Workshop findet am 14. und 15. November 2018 in Barcelona statt. Es werden ca. 300 TeilnehmerInnen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft aus ganz Europa sowie VertreterInnen der Europäischen Kommission erwartet.


12. International Symposium on Tools and Methods of Competitive Engineering (TMCE 2018): Prof. Gräßler setzt Auftakt-Impuls

Große Resonanz erzielte Professor Iris Gräßler mit Ihrer Keynote „Competitive Engineering in the age of Industry 4.0 and beyond” auf der renommierten internationalen Fachtagung TMCE 2018. Sie zeigte auf, wie Intelligente Technische Systeme in der heutigen Welt entwickelt und in die Anwendung gebracht werden müssen. Sie betonte dabei die Eigenschaften der VUCA-Welt: Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity. Dabei ließ sie die über 100 Teilnehmer an ihren Forschungsergebnissen und Umsetzungserfahrungen in der industriellen Praxis teilhaben. Als entscheidend stellte sie heraus, die Arbeitsergebnisse stets an den unternehmerischen Interessen zu spiegeln.

Die TMCE gilt in Fachkreisen als Trendsetter in der Grundlagenforschung im Bereich der Produktentwicklung. Die Ergebnisse der bisherigen zwölf Veranstaltungen wurden in 37 Sonderausgaben von wissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert.


Doktorandenkolloquium 2018 des NRW-Fortschrittskollegs „Leicht – Effizient – Mobil“

Am 08. März fand das Doktorandenkolloquium 2018 des Fortschrittskollegs „Leicht – Effizient - Mobil“ an der Universität Paderborn statt. Das NRW Fortschrittskolleg behandelt inter- und transdisziplinäre Fragestellungen bezogen auf den Leichtbau mit Hybridsystemen. Das Doktorandenkolloquium dient den KollegiatInnen dazu, ihre Forschungsziele, das jeweilige Vorgehen und den Stand ihrer Dissertationen vorzustellen und sich fachlich mit den beteiligten ProfessorInnen und DoktorandInnen zu vernetzen.

In vier Sessions zu unterschiedlichen Themen wurden nach einer kurzen Einführung von Herrn Professor Tröster alle Forschungsthemen von den DoktorandInnen vorgestellt. Xiaojun Yang, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fachgruppe Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut, strebt einen verbesserten „Entscheidungsprozess zur Gestaltung der Produktkomplexität bezogen auf der Grundlage des Modulleichtbaus“. Sie stellte Ihren Ansatz zur Diskussion, der technologische Leichtbau-Potenziale und wirtschaftlichen Aspekten der Produkt- und Prozessstrukturierung zusammenführt.


„ANYWHERE“-Project Meeting in Spiez

Vom 07. bis 09.März 2018 trafen sich die Partner des EU- Forschungsprojektes ANYWHERE in Spiez (Schweiz) zum dritten Project Meeting. Hierbei wurden projektrelevante Ergebnisse präsentiert, Fortschritte diskutiert und weitere Aktivitäten geplant. Der Fokus des Arbeitspaketes 5, welches durch Dr.-Ing. Jens Pottebaum koordiniert wird, liegt auf vier Fallstudien und Methoden zur Steigerung der Innovation von Produkten zur Steigerung des Selbstschutzes von Bevölkerung und Unternehmen. Die Fachgruppe Produktentstehung bringt hier unter anderem Expertise im Bereich der Szenario-Technik ein und entwickelt diese Methode für den Einsatz in der Domäne weiter.

In einem Workshop mit Partnern wurden weitere Anwendungspotenziale der im Projekt entwickelten Algorithmen zur Prognose und Auswirkungsanalyse von extremen Wetterlagen identifiziert. Diese werden in eine gemeinsame Plattform integriert. In einem weiteren Schritt wurden Ergebnisse der vier Fallstudien (Schutz von Campingplätzen in Katalonien, Sicherheit von Schulen in Genua, Erhöhung der Versorgungssicherheit eines finnischen Energieversorgers und Steigerung der Resilienz von Logistikketten) vorgestellt und diskutiert.

Im Projekt ANYWHERE wird ein integriertes System zur Verbesserung der Sicherheit in wetterbedingten Katastrophenlagen entwickelt. In der Vorbereitung und Reaktion auf Gefahren sollen Menschen und Organisationen – unter anderem im Sinne von Business Continuity – in die Lage versetzt werden, mögliche Auswirkungen vorherzusehen und zu minimieren. In ANYWHERE sind 32 Partner aus ganz Europa involviert. Das Volumen beträgt rund 14 Mio. Euro.


Die Fachgruppe Produktentstehung mal aus einer anderen Perspektive – Chili Event 2018

Wer die Fachgruppe Produktentstehung und ihre Forschungsthemen einmal näher kennenlernen wollte, hatte am 30. Januar 2018 eine gute Gelegenheit dazu. Zum ersten Mal lud die Fachgruppe zum „Chili Event“ im Heinz Nixdorf Institut ein. In lockerer Atmosphäre tauchten interessierte Studierende im Gespräch mit Doktorandinnen und Doktoranden in die verschiedenen Forschungsthemen des Handlungsfelds Produktentstehung ein. Anhand von Plakat- und Demonstrator-Präsentationen konnten sie sich ein eigenes Bild von Strategischer Planung, Innovationsmanagement, Entwicklungsmanagement und Systems Engineering, Digitaler & Virtueller Produktentstehung bis hin zum Produktionsmanagement machen. Anziehungspunkte waren die Demonstratoren: Auf der einen Seite die dezentrale Steuerung von Produktions- und Logistiksystemen im Smart Automation Lab, auf der anderen Seite virtuelle Umgebungen zur Steigerung der Kreativität durch Virtual Reality Technologie.

Gestärkt durch Chili und Kaltgetränke entstanden rege Diskussionen zwischen Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Frau Professor Iris Gräßler.

Das „Chili-Event“ soll fester Bestandteil des Jahreskalenders der Fachgruppe werden und Anfang 2019 wiederholt werden. Für interessierte Studierende gibt es natürlich auch auf der Homepage der Fachgruppe Produktentstehung weitere Informationen zur Forschung und Lehre.


IEM Projektseminar – wie gehe ich methodisch vor und entwickele ein erfolgversprechendes Lösungskonzept

Eine Lehrveranstaltung, die sich unter den Studierenden besonderer Beliebtheit erfreut, ist das IEM Projektseminar. Im Rahmen von Projektseminaren bearbeiten Studierende aktuelle Themenstellungen interessierter Industrieunternehmen und bekommen dann die Gelegenheit den Führungskräften der beauftragenden Unternehmen ihre Lösung praktisch vorzustellen.

Im Wintersemester 2017/2018 haben die wissenschaftlichen Mitarbeiter Philipp Scholle, Henrik Thiele und Patrick Taplick gemeinsam mit dem Unternehmen BST eltromat International GmbH nach einer Lösung für alternative variabel verstellbare Objektive für Kamerasysteme zur Bahnüberwachung gesucht. BST eltromat ist ein führender Hersteller qualitätssichernder Lösungen für bahnverarbeitende Industrien.

 

Zwei Studierenden-Teams haben sich dieser Herausforderung gestellt und in einer Woche innovative und praktikable Lösungen entwickelt. In einer Abschlusspräsentation präsentierten die Studierenden ihre Lösungen und machten diese Herrn Dr. Dattner, Innovationsmanager BST eltromat, schmackhaft.

Am Ende der Präsentationen zogen Herr Dr. Dattner als Auftraggeber, sowie Frau Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler ein positives Resümee. Die erstellten Konzepte werden in den kommenden Wochen bei BST eltromat auf ihre Umsetzung hin überprüft.

Weitere Informationen zum IEM Projektseminar finden Sie hier. Falls Sie Interesse an der Teilnahme als Studierender oder als beauftragendes Unternehmen haben, kontaktieren Sie Patrick Taplick oder Henrik Thiele.


„ANYWHERE“- Arbeitstreffen in Grenoble

 Am 24. Januar 2018 trafen sich die Partner des EU- Forschungsprojektes ANYWHERE an der Universität in Grenoble, um projektrelevante Ergebnisse zu präsentieren und miteinander zu teilen. Kernthema des Treffens in der Stadt im Südosten Frankreichs war das Arbeitspaket 5 „Innovation zur Steigerung des Selbstschutzes von Bevölkerung und Unternehmen“. Für die Fachgruppe Produktentstehung ist Philipp Scholle in ANYWHERE involviert, der seine Expertise im Bereich Szenario-Technik einbringt und anhand der praktischen Anwendung validiert.

Kernthema des Treffens in Grenoble waren die Case Studies, die im Kontext des Katastrophenschutzes untersucht werden. Des Weiteren wurde eine Roadmap für das Jahr 2018 erstellt. Im Projekt ANYWHERE wird ein integriertes System zur Verbesserung der Sicherheit in wetterbedingten Katastrophenlagen entwickelt. In der Vorbereitung und Reaktion auf Gefahren sollen Menschen und Organisationen – unter anderem im Sinne von Business Continuity – in die Lage versetzt werden, mögliche Auswirkungen vorherzusehen und zu minimieren. In ANYWHERE sind 32 Partner aus ganz Europa involviert. Das Volumen beträgt rund 14 Mio. Euro.



Chili@HNI-PE: Produktentstehung lädt Studierende zum Kennenlernen ein

Die Fachgruppe Produktentstehung lädt am 30.01.2018 ab 17 Uhr Studierende technischer Fachrichtungen zum Kennenlernen ins Foyer des Heinz Nixdorf Instituts ein. Neben fachlichem Austausch sollen auch das Kennenlernen der Mitarbeiter und individueller Perspektiven im und nach dem Studium nicht zu kurz kommen. In lockerer Atmosphäre werden die Gäste zu Kaltgetränken und feurigem Chili eingeladen.


Fokussiert Ziele setzen

Fernab vom Tagesgeschäft haben sich die Wissenschaftler der Fachgruppe Produktentstehung im selbstbewirtschafteten Turfhoeke im niederländischen Gorredijk vom 14. bis zum 19. Januar 2018 für die Zukunft strategisch ausgerichtet. Ausgehend von einer Selbstbewertung der Mission Statements wurde das Forschungsprofil geschärft und festgelegt, wie die Grundlagenforschung gestärkt und weiter ausgebaut werden wird. Philipp Scholle übernimmt in diesem Kontext die Position des zweiten Oberingenieurs und wird die Geschicke in den Bereichen Innovations- und Entwicklungsmanagement leiten. In enger Verflechtung mit diesen wissenschaftlichen Themen wurden e-Learning Ansätze in die universitäre Lehre integriert.

Um den Geist für die systematische strukturierte Ingenieurstätigkeit frei zu machen, wurden innovative Kreativitäts- und Innovationsmethoden, wie zum Beispiel Open Space, agile Ansätze, Mandala, inspirierende Sandgemälde und LUCULLUS-Do it yourself, angewendet.

So kehrt das Team um Frau Prof. Gräßler motiviert und mit frischen Ideen in das Tagesgeschäft zurück.


Sitzung des VDI Fachausschusses 4.10

Am 22.09.2017 fand die Fachausschusssitzung des VDI/VDE-GMA FA 4.10 „Interdisziplinäre Produktentstehung“ in Harsewinkel statt. Auf Einladung der Firma CLAAS KGaA konnten die Mitglieder des Fachausschusses einen Blick in die Produktausstellung und in die Produktion am Standort Harsewinkel werfen. CLAAS beteiligt sich aktiv am Fachausschuss und damit an der Neuauflage der VDI Richtlinie 2206 „Entwicklungsmethodik für mechatronische Systeme“.


Best Paper Award für Forscher der Fachgruppe „Produktentstehung“

Für den Beitrag auf der „1st International Science Fiction Prototyping Conference“ erhielten Prof. Gräßler, Patrick Taplick und Dr.-Ing. Jens Pottebaum von der Fachgruppe „Produktentstehung“ des Heinz Nixdorf Instituts, den Best Paper Award. Die Konferenz fand vom 10. bis 12. April 2017 in Brügge statt.

Die Konferenz beschäftigt sich mit technologischen Trends und futuristischen Anwendungen. In diesem Kontext lag in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf dem Einsatz von Virtual und Augmented Reality-Technologie. Weiterhin waren Themen wie Drohneneinsätze für humanitäre Zwecke und die Nutzung von 3D-Scan Technologie in der industriellen Praxis auf der Konferenz präsent. Sie wurde zum ersten Mal von der Gesellschaft „EUROSIS - The European Multidisciplinary Society for Modelling and Simulation Technology“ ausgerichtet.

Der ausgezeichnete Beitrag trägt die Überschrift „Enhancing Innovation Processes by Disruptive Technologies“. „Wir versuchen, Innovationsprozesse durch Anwendungen der virtuellen Realität zu unterstützen. Im virtuellen Raum haben wir zum Beispiel neue Möglichkeiten, Impulse für kreatives Denken zu setzen.“, erläutert Patrick Taplick die grundlegende Idee.


VDI Mechatronik 2019

Deutschlands größte Fachkonferenz zur Mechatronik findet an der Universität Paderborn statt

Am 27. und 28. März 2019 findet die größte Mechatronik Fachkonferenz des deutschsprachigen Raums im Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn statt. Wie nun bekanntgegeben wurde, richtet Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler, Leiterin der Fachgruppe „Produktentstehung“, die VDI-Tagung (Verein Deutscher Ingenieure) in Zusammenarbeit mit Kollegen der RWTH Aachen, TU Dortmund und TU Dresden aus und holt die Konferenz damit zum ersten Mal nach Paderborn.

Mechatronik beschäftigt sich interdisziplinär mit dem Zusammenwirken von Mechanik, Elektrik/Elektronik und Informationstechnik. Auf der Mechatronik Tagung, die seit 2001 alle zwei Jahre ausgerichtet wird, werden neueste Forschungsergebnisse vorgestellt und diskutiert. „Die Tagung bietet eine hervorragende Plattform für den Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft“, sagt Gräßler und ergänzt: „Paderborn hat neben anderen Universitäten wesentlich zu den Ursprüngen der Mechatronik beigetragen. Rund um die Uni haben sich außerdem etliche Unternehmen angesiedelt, die die Mechatronik vorangetrieben haben“. Paderborn stünde deshalb heute für die besonders enge Verzahnung von Industrie und Forschung im Bereich Mechatronik, so die Professorin. Davon habe auch die Entwicklung der Universität profitiert.

Als Leiterin der Fachgruppe „Produktentstehung“ am Heinz Nixdorf Institut in Paderborn bringt Gräßler u. a. als Vorsitzende des VDI Fachausschusses 4.10 „Interdisziplinäre Produktentstehung“ ihre Erkenntnisse in die Diskussion ein. Hier werden die Veränderungen hin zu einer intelligenten, vernetzten Vorgehensweise in der Produktentstehung vorangetrieben, die u. a. in die Überarbeitung der VDI-Richtlinie 2206 „Entwicklungsmethodik für mechatronische Systeme“ einfließen werden.

Hier gelangen Sie zur Homepage der VDI Mechatronik.


Antrittsvorlesung von Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler

Am 28. April fand im Rahmen des „Forum Maschinenbau“ die Antrittsvorlesung von Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler statt. Über 400 Gäste aus Industrie, Forschung und Lehre folgten der Einladung in das Auditorium Maximum der Universität Paderborn zum Thema „Modellbasierte Produktentstehung – mit innovativen Geschäftsmodellen zum Markterfolg“.

Zuvor fand am Heinz Nixdorf Institut eine Laborführung statt, bei der die Doktoranden des Lehrstuhls für Produktentstehung an Prüfständen ihre Forschungsthemen vorstellten. Hierzu zählte u.a. die modellbasierte Szenario-Technik, die Produktmodellierung, das Virtual Engineering und das Smart Automation Labor. Rund 70 Gäste informierten sich über die aktuellen Forschungsschwerpunkte und diskutierten engagiert Herausforderungen und Potenziale.

In der anschließenden Antrittsvorlesung widmete sich Frau Professor Gräßler der Umsetzung von Produktinnovationen in Geschäftserfolge. Ausgehend von Beispielen, wie sich aus der analogen Welt eine digitale entwickelt hat, leitete sie die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die strategische Planung, die Produktentwicklung und das Produktionsmanagement ab und gab somit einen Überblick über ihr Fachgebiet Produktentstehung. Gleichzeitig stellte sie aktuelle Forschungsschwerpunkte wie modellbasierte Szenario-Technik, Systems Engineering und Industrie 4.0 vor.

Abschließend gab sie einen Überblick über das Leistungsportfolio des Lehrstuhls Produktentstehung. Ein Beispiel für Ihr umfangreiches Lehrangebot in den Bachelor- und Master-Studiengängen Maschinenbau sowie Wirtschaftsingenieurwesen sind Projektseminare, in denen Studierende aktuelle Fragestellungen aus der Industrie bearbeiten. Die entwickelten Lösungskonzepte stellen die Studierenden am Ende des Seminars der Geschäftsleitung des beauftragenden Industrieunternehmens vor. Neben einer Reihe an öffentlich geförderten Forschungsprojekten engagiert sich Frau Professor Gräßler stark in dem Transfer aktueller Forschungsergebnisse in die industrielle Praxis. Hierzu stellte sie zwei Beispiele bereits abgeschlossener Industrieprojekte vor.

Einen besonderen Dank richtete Frau Professor Gräßler am Ende Ihrer Antrittsvorlesung an ihre Mitarbeiter. So übergab sie jedem von ihnen eine Blume. Beim abschließenden Sektempfang konnten die Gäste die Eindrücke des Tages in angenehmer Atmosphäre Revue passieren lassen.

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