Kompass Studie


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Ausgangslage

Das deutsche Gesundheitswesen ist geprägt von einer stetigen Zunahme der Gesundheitsausgaben bei geringer Kostentransparenz und verbesserungswürdiger Versorgungsqualität. Im internationalen Vergleich der OECD liegt Deutschland bei den jährlichen Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben an vierter Stelle. Dem gegenüber liegt die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen und Männern nur auf dem neunzehnten Platz. Gleichzeitig altert die deutsche Gesellschaft rapide. Chronische Erkrankungen wie Stoffwechselkrankheiten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden dementsprechend stark zunehmen. Insbesondere die Überalterung der Gesellschaft wird zu einer Steigerung der Gesundheitsausgaben führen. Ein weiterer wesentlicher Kostentreiber wird der zunehmende Bedarf an Pflege sein. Darüber hinaus stellt die ärztliche Versorgung in strukturschwachen Regionen eine Herausforderung dar.

Gegenstand und Zielsetzung

Die vorliegende Studie beruht auf den Ergebnissen des Projektes KOMPASS (Kognitives Medizinisches Personalisiertes Assistenzsystem), das der Heinz Nixdorf- Lehrstuhl für Medizinische Elektronik (Ordinarius: Prof. Dr. Bernhard Wolf) der Technischen Universität München und der Lehrstuhl für Produktentstehung (Ordinarius: Prof. Dr. Jürgen Gausemeier) des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn zusammen durchgeführt haben. Im Rahmen des gemeinsamen Projektes untersuchte das Projektteam den Einsatz modernster Sensoren sowie Kommunikations- und Informationssysteme, die die Patientenversorgung in der gesamten Kette von der Prävention über die Diagnose bis hin zur Rehabilitation verbessern sollen. Durch diese evidenzbasierte telemedizinische Intervention ist gleichzeitig auch ein Beitrag zur Senkung der Kosten im Gesundheitswesen zu erwarten. Die vorliegende Studie beruht auf den Ergebnissen des Projektes. Ziele des Projektes KOMPASS sind ein Demonstrator eines telemedizinischen Assistenzsystems zur Prävention, Diagnostik und Therapie sowie zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Das Assistenzsystem besteht aus Sensorik, Datenübertragung und -verarbeitung. Die Geschäftsmodelle sollen darlegen, wie sich die Nutzenpotentiale telemedizinischer Assistenzsysteme wirtschaftlich erschließen lassen.

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