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Forschungskolleg Nordrhein-Westfalen

Forschung zu großen gesellschaftlichen Herausforderungen des Landes NRW

Seit Ende 2014 ist das Heinz Nixdorf Institut mit zwei sogenannten „Forschungskollegs“ in dem gleichnamigen Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen vertreten. In einem Kolleg werden die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt untersucht. Das andere Kolleg forscht an hybriden Leichtbautechnologien für nachhaltige Produkte.

Ein besonderes Augenmerk der Forschungskollegs liegt in der inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit. Zur ganzheitlichen Betrachtung werden soziotechnische Ansätze in interdisziplinären Forscherteams entwickelt und mit der Zivilgesellschaft erörtert. Neue, innovative Handlungsfelder für die Zukunft im Land NRW werden identifiziert und im kontinuierlichen Austausch diskutiert.

Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten – menschenzentrierte Nutzung von Cyber-Physical-Systems in „Industrie 4.0“ (FK GfA)

Das FK GfA forscht zu der Arbeitswelt von morgen. Durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien ergeben sich neuartige Möglichkeiten zur flexiblen Rekonfiguration von Wertschöpfungsketten und damit einhergehend Effizienzsteigerungen. Neben den technischen Herausforderungen bei der Entwicklung von vernetzten Fabriken ist die Integration der Mitarbeiter*innen entscheidend. Auch in der Zukunft wird es keine menschenleere Fabrik geben. Für den Erfolg solcher Systeme müssen die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen frühzeitig berücksichtigt werden. Dies kann durch die digitale Repräsentation des Menschen in Form eines digitalen Zwillings geschehen.

Leicht, Effizient, Mobil – Energie- und kosteneffizienter
Extremleichtbau mit Hybridwerkstoffen (FK LEM)

Im FK LEM wird die Anwendung von hybriden Bauteilen und Verbundwerkstoffen erforscht: Neue Methoden zur Auslegung, Entwicklung und Fertigung ermöglichen den Leichtbau im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau. Eine zentrale Rolle nimmt hierbei die Fachgruppe „Produktentstehung“ ein: Ziel der Forschung ist es, recyclingorientierte Konstruktionshinweise und wirtschaftliche Interessen und ressourcensparenden Leichtbau mithilfe eines geeigneten Komplexitätsmanagements zu kombinieren. Dadurch werden nachhaltige Produkte möglich, deren Produktleben bis in die Recyclingphase berücksichtigt wird.