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DFG-Schwerpunktprogramm 2111

Elektronisch-photonische Signalverarbeitung für sehr schnelle und energieeffiziente technische Systeme (copy 1)

Vom 18. bis 19. September fand in Paderborn am Heinz Nixdorf Institut das Statusmeeting des Schwerpunktprogramms 2111 mit über 38 Teilnehmern statt. Die Projekte berichteten über ihre bisherigen Forschungsergebnisse im Bereich von sehr schnellen energieeffizienten elektronisch-photonischen Schaltungen. Das Schwerpunktprogramm SP2111 wird von der DFG im 2. Jahr gefördert und von Professor Christoph Scheytt koordiniert.

Integrierte Photonik ermöglicht die Integration von elektro-optischen Komponenten in elektronisch-photonischen Schaltungen, mit allen ihren Vorteilen wie Kostenreduktion, Geschwindigkeit sowie Energieeffizienz. Gerade die Anbindung der Optik an die klassische elektronische Schaltungstechnik stellt die heutige Forschergeneration vor große Herausforderungen, ermöglicht aber auch völlig neue disruptive Systemarchitekturen. Im SPP 2111 konkretisieren sich drei Forschungsschwerpunkte heraus: ultrabreitbandige Signalverarbeitung, die das Internet noch schneller und energieeffizienter macht, optische Frequenzgeneratoren für ultraschnelle Metrologie im Terahertzbereich und schnelle Analog-Digital-Wandler, die mit bisher unerreichter Genauigkeit und Geschwindigkeit arbeiten. „Wir sind im Zeitplan: Nach der anfänglichen Konzipierung und Implementierung der elektronischen Empfängerbausteinen, warten wir jetzt auf deren Fertigung“, sagt Professor Manfred Berroth von der Universität Stuttgart. So wie Professor Berroth geht es einer Vielzahl von Projektleitern, die jetzt gespannt warten, was die Realisierung ihrer elektronisch-photonischen Schaltungen ergibt. Diese werden prototypisch gefertigt, sodann exemplarisch getestet und schließlich in größere Systeme eingebaut. Denn gerade die Systemseite soll in diesem Schwerpunktprogramm im Fokus der Forschungen liegen. Wir erwarten interessante Ergebnisse im neuen Jahr, die in einschlägigen wissenschaftlichen Publikationen und Konferenzen vorgestellt werden sollen.