18. September 2020

Erste WiGeP-Tagung zur Virtuellen Produktentwicklung wieder möglich

Die Paderborner Professorin Iris Gräßler (Universität Paderborn, Heinz Nixdorf Institut) folgte gemeinsam mit 14 weiteren Mitgliedern der „Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktentwicklung“ (WiGeP) der diesjährigen Einladung zur Tagung über „Virtuelle Produktentstehung“. Gastgeber der Konferenz war Klaus Zeman, Professor für Mechatronik an der Johannes Kepler Universität Linz. Die Tagung dauerte vom 10. bis 11. September 2020 und war - aufgrund der Corona-Situation - seit Monaten das erste wieder mögliche Präsenztreffen für die Mitglieder.

Unter strengen Hygiene-Bedingungen tauschten sich die Wissenschaftler/innen zu den zukunftweisenden Themen der Virtuellen Produktentstehung aus. Die WiGeP bildet das wichtigste Netzwerk zum Thema Produktentwicklung im deutschsprachigen Raum. Neben zukünftiger Grundlagenforschung wurden auch der Einsatz von IT-Werkzeugen in Forschung und Lehre diskutiert. Es fanden strategische Überlegungen zur Stärkung des Netzwerks statt und die Mitglieder tauschten sich zu aktuellen Forschungskooperationen aus​. "Ich freue mich auf die resultierenden Kooperationen! Der gemeinsame persönliche Austausch war ein erfrischender Ausgleich zu den täglichen Webmeetings. Es war wirklich schön zu sehen, dass in kleinen Gruppen auch unter Corona-Rahmenbedingungen ein lebendiger und fruchtbarer Austausch möglich ist.​" erklärt Gräßler zum Ende der Veranstaltung.

Aufgrund ihrer wissenschaftlichen Leistungen wurde Iris Gräßler 2017 in die „Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktentwicklung“ berufen. Die WiGeP stellt ein Kompetenznetzwerk dar und fördert Produktinnovationen im Maschinenbau und in verwandten Branchen wie der Automobilindustrie. Der Vereinigung gehören mehr als 75 Professorinnen und Professoren an.​

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