26. November 2012

"RoboWrap" - Projekt gewinnt Transferpreise OWL 2012

Gewinner des Transferpreises OWL 2012 ist das Projekt "RoboWrap". Uwe Wagner, Geschäftsführer der düspohl Maschinenbau GmbH aus Schloß Holte-Stukenbrock, hat gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Kognitronik & Sensorik im CITEC an der Universität Bielefeld und der Fachgruppe "Regelungstechnik und Mechatronik" am Heinz Nixdorf Institut den Rüstprozess von Maschinen zur Ummantelung von Kunststoffprofilen automatisiert. Bisher mussten die Werkzeuge an solchen Maschinen bei jedem Produktwechsel manuell gewechselt und eingestellt werden. Dieser Rüstprozess dauert im Schnitt zwei Stunden, in denen nicht produziert werden kann. Anschließend muss in der Produktion nachjustiert werden, bis die Qualität stimmt. RoboWrap hingegen wählt automatisch die erforderlichen Werkzeuge aus, stellt sie mit einer ganzen Batterie von Robotern optimal ein und steuert in der laufenden Produktion nach. 

Bewerben konnten sich bis zum 30. Juni 2012 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen mit gemeinsamen Forschungsprojekten und -studien oder einem intensiven Personalaustausch mit Sitz in OWL.

Die Stiftung Standortsicherung hat sich die Förderung des Dialogs und Erfahrungsaustauschs zwischen Forschung und Wirtschaft zur Aufgabe gemacht. Der Know-how-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist eine wesentliche Grundlage für Innovationen. Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ermöglichen es gerade kleineren Unternehmen, die nicht jedes Fachwissen vorhalten können, innovative Angebote auf den Markt zu bringen. Um Wirtschaft und Wissenschaft für Transferprozesse zu sensibilisieren und um beispielhafte Projekte bekannt zu machen, schreiben die Kooperationspartner gemeinsam den Transferpreis OWL für beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen aus.

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