16. November 2020

Open Call SeRoNet

Verbundprojekt „SeRoNet“ startet die nächste Runde der Teilnehmerakquirierung für Hard- und Software-Komponenten der Servicerobotik

Auf der Plattform robot.one sollen zukünftig Hard- und Software-Hersteller Komponenten für die Servicerobotik kooperativ entwickeln und mit allen relevanten Akteuren der Branche in Kontakt treten können.

Die Anwendungsbereiche von Servicerobotern sind vielfältig. Vor allem in der Logistik, Pflege, im Gesundheitswesen oder auch in der Montageunterstützung gibt es bereits eine Vielzahl von Anwendungsfällen. Eine unzureichende Kompatibilität von Komponenten und ein unübersichtlicher Markt sorgen bei der Entwicklung entsprechender Software allerdings für überproportional hohe Kosten. Im Verbundprojekt „Servicerobotik-Netzwerk“ (SeRoNet) arbeitet die Fachgruppe Advanced Systems Engineering des Heinz Nixdorf Instituts gemeinsamen mit weiteren Partner daran, den gesamten Entwicklungsprozess zu vereinfachen und günstigere Robotersysteme zu ermöglichen. Im Zuge des Projekts startete eine Plattform, auf der Unternehmen sich vernetzen und gemeinsam an Problemlösungen arbeiten können. Mit einem ersten Open Call wurden interessierte Unternehmen dazu aufgerufen, sich um eine Teilnahme zu bewerben. Am 19. Oktober 2020 startete ein weiterer Open Call, mit dem zur Einreichung von Projekten aufgerufen wird, die mit bis zu 50.000€ gefördert werden. Zur Teilnahme aufgerufen sind insbesondere Anbieter von breit einsetzbaren Softwarekomponenten für Serviceroboter- und Automatisierungslösungen, um ihre bereits existierenden Produkte in das technische Rahmenwerk von SeRoNet zu integrieren. Auch Hardwarehersteller, die Treiber für ihre Hardware auf der Plattform einstellen möchten, können sich bewerben.

Eine Teilnahme ist über das Vergabeportal des Bundes möglich.

Hier finden Sie auch Nachrichten der Projekt-Homepage sowie den Aufruf zur Beteiligung.

Das Projekt SeRoNet wird seit März 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit 6,5 Mio. Euro noch bis 2021 gefördert.

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