26. Januar 2018

„Digitale Sicherheit“ weiteres Standbein der Paderborner Informatik

Universität Paderborn mehrfach erfolgreich im NRW-Wettbewerb

Die beiden Paderborner Informatik-Professoren Eric Bodden (Heinz Nixdorf Institut) und Tibor Jager, erhalten zusammen mit Kollegen der Universitäten Bochum und Bonn eine Förderung im Rahmen des vom NRW-Wissenschaftsministerium ausgeschriebenen Wettbewerbs „Digitale Sicherheit“. Mit dem Wettbewerb werden sowohl ein Graduiertenkolleg als auch Nachwuchsforschergruppen gefördert. Eric Bodden forscht nun im Rahmen des Graduiertenkollegs mit dem Bonner Kollegen Professor Matthew Smith gemeinsam am Thema „Intelligente Benutzerunterstützung für Schwachstellenanalyse“.

Ziel ist es, Software angriffssicher zu machen und Software-Werkzeuge zu entwickeln, die Sicherheitslücken vollautomatisch aufspüren. Insbesondere soll die Nutzbarkeit von Schwachstellenanalysen für Entwickler evaluiert und verbessert werden, um den Entwicklern zu helfen, Schwachstellen effektiver zu vermeiden. Instant Messaging Softwares wie WhatsApp sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Oft werden hier privateste Daten ausgetauscht. Der kryptografische Schutz dieser Daten wird im Projekt von Kooperationspartner Jager untersucht. „Viele Messenger integrieren neuartige Sicherheitskonstruktionen, die komplex und noch nicht gut untersucht sind. Wir wollen diese Lücke schließen, um eine langfristige Sicherheit der Anwendungen zu gewährleisten“, so Jager. Abgesehen von den beiden Forschungstandems wird das Wissenschaftsministerium ab 2017 eine Nachwuchsforschungsgruppe zum Thema „Usable IT-Security and Privacy“ fördern. Die Universität hatte sich im Rahmen der Ausschreibung erfolgreich beworben. Die Stelle, mit einer Förderung von jährlich 118.000 Euro, soll hochkarätig besetzt werden.

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