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03. Juli 2012

Vortrag "App-Entwicklung für das Android System"

Android von Google ist die zurzeit am schnellsten wachsende freie Software-Plattform für Smartphones und Tablets. Durch die auf Java-Technik basierende virtuelle Maschine Dalvik ist eine einfache Programmierung von Anwendungen für diese Systeme möglich. Dennoch handelt es sich bei den meisten auf Android basierenden Systemen um Eingebettete Systeme.

Diese Systeme haben wesentlich beschränktere Ressourcen zur Verfügung als moderne Desktopsysteme. So ist beispielsweise der Speicherbereich wesentlich beschränkter und durch die fehlende feste Stromversorgung ist eine effizientere Nutzung der CPU elementar, um eine möglichst lange Akkulaufzeit zu erreichen.

Dr. Simon Oberthür aus der Fachgruppe Entwurf Paralleler Systeme hat zusammen mit der  Regionalgruppe OWL der Gesellschaft für Informatik (GI) und des German Chapter of the ACM ins Heinz Nixdorf Institut eingeladen, um in einem Vortrag die Unterschiede bei der Programmierung von Android basierten Systemen im Gegensatz zu Desktopsystemen zu erläutern. Vorgestellt wurde unter anderem das unterschiedliche Programmiermodell von Android. Installierbare „Apps” auf einem Android System können dabei viel mehr leisten als nur eine eigenständige Funktionalität realisieren. Anwendungen müssen vielmehr als Komponenten gesehen werden, die mit dem System und anderen installierbaren Komponenten bzw. „Apps” zusammenarbeiten können. Anwendungen können somit in der Summe mehr Funktionalität erreichen „als die Summe ihrer Teile”. Der Vortrag fand reges Interesse in der lokalen Wirtschaft mit über 90 Zuhörern.

Aktuell wird im Heinz Nixdorf Institut der Frage nachgegangen, wie auf Android basierende Systeme angepasst werden müssen, um auch für Anwendungen mit harten Echtzeitanforderungen geeignet zu sein.

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