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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Dipl.-Medienwiss.
Franziska Reichelt
Telefon: +49 5251 60 62 13
E-Mail: Franziska.Reichelt@hni.upb.de
15. Juni 2012
Virtuelles Design Review stößt im Mittelstand auf große Nachfrage
Die Beurteilung und Freigabe von Produktentwürfen erfolgt in Design Reviews. Lange Zeit waren Unternehmen für das Design Review ausschließlich auf den Bau realer Prototypen angewiesen.
Durch virtuelle Prototypen können heute viele Fragestellungen zu Gestalt und Verhalten bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung beantwortet werden. Typische Fragestellungen im Design Review sind:
- Funktion: Wie funktioniert der Ablauf in der Anlage? Welche Variante ist die bessere?
- Erreichbarkeit: Ist die Wartung der Anlage möglich? Sind alle Komponenten erreichbar?
- Optik: Sind das Design und die Farbgebung der neuen Maschine zeitgemäß?
- Layout: Ist die Platzierung des Roboters in der Fertigungszelle optimal? Gibt es Kollisionen?
Die verbindliche und belastbare Beurteilung von virtuellen Prototypen stellt jedoch hohe Anforderungen an die realitätsnahe Präsentation und die Interaktion mit dem Produktmodell. Zur Visualisierung der 3D- und Verhaltensmodelle komplexer Produkte muss auf spezialisierte Hochleistungssysteme zurückgegriffen werden. Bei derartigen Visualisierungssystemen handelt es sich um Investitionen, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen nicht aufbringen können. Das Heinz Nixdorf Institut bietet daher Unternehmen die Möglichkeit, virtuelle Design Reviews im hauseigenen Visualisierungscenter durchzuführen. Dies stößt im Mittelstand auf große Nachfrage.
Die Friedrich Remmert GmbH entwickelt und fertigt Lösungen für Lager- und Logistikprozesse rund um Langgüter und Bleche. Für den Maschinenhersteller AMADA wurde eine Anlage entwickelt, die Sägeabschnitte aus rundem und rechteckigem Voll- und Hohlmaterial befördert und sortiert. Die modular aufgebaute Automationslösung besteht aus einem hydraulischen Portalgreifer, Fördertechnik und einem 6-Achsen-Roboter. Die Freigabe des Anlagenentwurfs erfolgte auf Basis eines virtuellen Prototyps, der dem japanischen Kunden im Visualisierungscenter präsentiert wurde. Die Betrachter konnten die Anlage im dreidimensionalen Raum aus unterschiedlichsten Blickwinkeln erkunden. Der Aufbau und die Funktionalität der Anlage konnten so in kürzester Zeit erläutert werden. Dazu meint Herr Remmert, Geschäftsführer der Friedrich Remmert GmbH: „Die realistische 3D-Präsentation unserer Lagersysteme im Maßstab 1:1 ermöglicht uns eine schnelle Abstimmung und Freigabe des Anlagenentwurfs mit dem Kunden. Der virtuelle Design Review spart uns so viel Zeit und Geld.“


